Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 05.04.2011


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das Hanf Journal (April 2011)
* Abschalten mit Hanf
* Schöne Neue Welt - Stromzähler 2.0
* Feuer auf Mechthild Dyckmans
* Von Balkonien in die Pampa
* BNF - BeratungsNetzwerk Fahreignung
* Neu bei Grow In: Digitaler Schutzengel
* Wie sage ich es meinem Kinde?
* GMM 2011
* pdf download - April 2011

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

Eine Pause tut auch mal gut, nicht nur beim Kiffen. Nach langer Abstinenz melden wir uns mal wieder mit einer prall gefüllten Folge Exzessiv: Politik, was zu gewinnen, ein Filmchen zu Grow City und Neuigkeiten zum Hanftag. Also geht am besten gleich auf unseren Videokanal Exzessiv, macht euch für den 07.Mai einen Knoten in die Tüte und habt nun viel Freude mit dem neuen Hanf Journal ...

Das Hanf Journal (April 2011)

... ist inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich,
und die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
Hanf Journal Abo

Abschalten mit Hanf

Hanf produziert mehr Biomasse als jede heimische Nutzpflanze

Nicht nur den vier bis sechs Millionen Kiffern hilft Hanf mehr oder weniger regelmäßig beim Abschalten vom Alltagsstress, auch bei der Energiewende könnte Cannabis Sativa mithelfen, ein paar Atommeiler stillzulegen.

In den vergangenen Jahren ist er vergleichsweise ruhig um Hanf als Energieträger geworden, obwohl Matthias Bröckers und Jack Herer schon 1994 in ihrem Bestseller "Hanf" auf die Vorteile der Energiegewinnung aus Hanf-Biomasse hingewiesen haben. Der auf das Buch folgende "Hanf-Boom" der späten 1990er Jahre hat beim Thema Energiegewinnung erst einmal nicht gehalten, was viele erwarteten. Zwar gibt es einige Hanfbauern und Faserverwertungsbetriebe, die Verstromung von Hanf hat, anders als Rohstoff für die Bau- oder Textilindustrie, jedoch noch keinen nennenswerten Umfang erreicht, obwohl die Abfälle bei der Hanfproduktion meistens heute schon CO2 neutral in Strom umgewandelt werden. Um seine Vorteile voll zu nutzen, müsste Hanf, ähnlich wie Raps oder Mais, großflächiger zur Energiegewinnung angebaut werden. Aber Biomasse wird zur Zeit aus zwei nachvollziehbaren Gründen unpopulär: Es entsteht eine Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion und treibt so die Nahrungs- und Futtermittelpreise in die Höhe. In vielen Schwellen- und Entwicklungsländern haben Monokulturen, die zur Energiegewinnung großflächig angelegt wurden, verheerende ökologische Auswirkungen.

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Schöne Neue Welt - Stromzähler 2.0

Energiesparen

Derzeit denkt wohl jeder über seine Stromquelle nach und fragt sich, wo er mögliche Einsparungen vornehmen könnte. Stromversorger modernisieren aus dem selben Grunde ihre Stromzähler von altbekannten Drehradzählern zu technisch weitaus höher entwickelten digitalen Zählgeräten. Mittlerweile sind sie sogar zur Pflichteinrichtung in Neubauten geworden, die mit sekundengenauen Messungen über den Stromverbrauch der Bewohner informieren und Stromfresser im System sofort entlarven. Die Übermittlung der Daten soll Stromspitzenlasten vermeiden und die Netze besser steuerbar machen, stellt aber einen tieferen Eingriff in die Privatsphäre der Nutzer dar, als es vorerst den Anschein macht. Schließlich lassen sich direkte Rückschlüsse auf die Lebensgewohnheiten der Kundschaft anstellen und deren Tagesabläufe ließen sich widerspiegeln.
Das sagen zumindest einige Experten wie auch Juristen, denen ein solch immenser Eingriff in die Privatsphäre des Eigenheimes recht unheimlich erscheint. So wäre es möglich mit entsprechender Software das Verhalten in der Privatwohnung in ungeahntem Maße nachzuvollziehen und auszuwerten, sagt Patrick Breyer, Jurist aus dem hessischen Wald-Michelbach. Daher habe er eine Petition ins Leben gerufen, die sich gegen ein Gesetz von 2008 wendet, dass die Pflicht vom Einbau digitaler Stromzähler in Neubauten bestimmt. Seit Januar 2010 fallen auch sanierte Altbauten unter das Gesetz.

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Feuer auf Mechthild Dyckmans

Mechthild Dyckmans gouvernantenhafte Attitüden

Auf dem Internetportal abgeordnetenwatch hat die Drogenbeauftragte Dyckmans, wie alle anderen Abgeordneten des Bundestages auch, die Möglichkeit, Fragen von Bürgern zu beantworten. Fallen die Antworten unbefriedigend aus, dann haken die Bürgerinnen und Bürger nach, damit sich die Abgeordneten sich nochmals auf eine adäquate Antwort konzentrieren können. Da viele der fast 200 Antworten der Drogenbeauftragten von den fragenden Bürgerinnen und Bürgern als unbefriedigend gewertet werden, wird oft nachgehakt und um Präzisierung gebeten. Doch die meisten Antworten zeichnen sich nicht durch eine Lust auf einen offenen und transparenten Diskurs seitens der Drogenbeauftragten aus, sondern wirken eher wie pseudopädagogische Plattitüden einer genervten Gouvernante aus dem 19. Jahrhundert.

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Von Balkonien in die Pampa

Die etwas andere Cannabis-Story

Es war Ende März, das Wetter bereits frühlingshaft und alles ließ auf eine gute Outdoorsaison schließen. Nach kurzem Überlegen und Recherchieren im Internet war die Entscheidung gefallen: Die Wahl fiel auf Mandala#1 der gleichnamigen Samenbank aus Spanien und auf Durban Poison der holländischen Samenbank Dutch Passion. Nach nur drei Tagen Wartezeit trafen die Samen bei mir ein und ich ging auch gleich ans Werk. Zwei Untertassen dienten als Keimkammer, natürlich nach Sorten getrennt (ich startete mit vier Mandalas und vier Durbans), in der ich die Samen in einem feuchten Taschentuch zum Keimen brachte. Nach etwa 48 Stunden zeigten sich die ersten Keimsprosse und ich setzte sie in mit Erde gefüllte Torftöpfe. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass die vier Mandalas über das Wochenende schon das Licht der Welt erblickten: Vier gesunde Keimlinge zeigten sich an der Oberfläche und ich war sehr erfreut. Doch die Durban ließen auf sich warten. Erst drei Tage später durchstieß ein Keimling die Oberfläche des Torfjiffys, die anderen drei schafften es leider nicht bis an die Oberkante des Topfes, was mich persönlich ein bisschen trübe stimmte.

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BNF - BeratungsNetzwerk Fahreignung

MPU-Beratung der besonderen Art

Theo Pütz, besser bekannt als der „Führerscheinpapst“, weiß (fast) alles, wenn es um das Thema Drogenkonsum und Straßenverkehr geht. Sein Wissen hat schon so manch zu Unrecht schikanierten Gelegenheitskiffer wieder zum Führerschein verholfen. Seit kurzer Zeit arbeitet er in den Räumen des Deutschen Hanf Verbandes als unabhängiger MPU-Berater. Wir wollten von Theo wissen, wie das Berufsbild eines MPU-Beraters so aussieht.

Ha Jo: Du hast dich erst kürzlich selbstständig gemacht, was genau machst du?
Theo: Beratungen rund um das Thema Drogen und Führerschein. Wenn es um Drogen und Führerschein geht, haben es die Betroffenen meist mit zwei unterschiedlichen Rechtsnormen zu tun, die parallel Anwendung finden, aber unterschiedlichen Rechtssystematiken folgen (Beweislastumkehr / Präventivrecht). Hinzu kommen noch die für den Betroffenen meist nicht nachvollziehbaren „Spielregeln“ der Fahreignungsbegutachtung (MPU).

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Neu bei Grow In: Digitaler Schutzengel

Der SMS Alarm Controller

Vor Wasserschäden, Feuer und auch Halunken kann man sich im digitalen Zeitalter besser schützen als je zuvor. Elektrogeräte in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz sind besonders dann eine Gefahrenquelle, wenn deren Besitzer nicht vor Ort sind. Auch Diebe nutzen die regelmäßige Abwesenheit von Haus- oder Wohnungsbesitzern gerne aus. Der neue SMS Alarm Controller von GSE schütz vor Feuer- sowie Wasserschäden und macht es ungebetenen Gäste so gut wie unmöglich, unbemerkt vom Besitzer in dessen Privatsphäre einzudringen, auch wenn diese/r gerade unterwegs ist.
Die so genannte „Stand-Alone“-Alarmanlage mit Alarmausgabe schickt einfach eine SMS, wahlweise an ein oder zwei Telefonnummern. Die kompakte Box mit den Abmessungen 80 x 140 x 78 mm verfügt über zehn voneinander unabhängige Ein- und Ausgänge sowie über eine Menge an Extras, die allen Eventualitäten vorbeugen:

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Wie sage ich es meinem Kinde?

„Das ist aber eine komische Zigarette!“

Spätestens dieser Satz aus Kindermund bringt jeden Kiffer in Erklärungsnot. In den meisten Fällen begnügt sich der ertappte Hanfsünder mit einer Notlüge, die er in die Köpfe der Bambini pflanzen will, um sein illegales Laster zu vertuschen. Dabei übersieht der Schwindler nur, dass Kinder, die Fragen stellen, längst nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben und mitunter schon selbst die hohe Kunst der Unredlichkeit üben. Doch was soll der arme kiffende Vater anderes machen, wenn er pfiffige und wissbegierige Stammhalter hat, die ihn ausforschen und ganz der Vater werden wollen? Kann die Mutti ihren Kindern gestehen, dass der Glimmstängel in Wirklichkeit ein Joint ist, der dazu dient, sich „die Rübe mit Haschgift zuzudröhnen“?
Die Antwort auf diese Fragen ist ein klares Ja, schließlich geht es um das Wohl des Kindes. Denn einzig die Wahrheit ist im Sinne des Jugendschutzes! Wer Kinder mit Lug und Trug abspeist, der säugt die bigotte Erwachsenenbrut von morgen, also genau die Menschen, deren Seele durch diffuse Ängste, Heuchelei und Dummheit vergiftet ist. Je früher der Nachwuchs erfährt, dass Lügen kurze Beine haben, die einen das ganze Leben verfolgen können, desto leichter bilden sich die Tugenden heraus, die später einen rechtschaffenen und offenen Menschen auszeichnen. Das Erziehungsziel muss sein, einen klaren Verstand heranzubilden, der den Kitzel des Abenteuers erfahren will, ohne jedoch die Suche danach zur Sucht werden zu lassen. Alles andere ist ein Irrweg, denn kiffende Eltern, die ihren Kindern die kleine Schwäche verheimlichen, lügen doppelt, indem sie nicht nur sich selbst verleugnen, sondern überdies auch die elende Hanflüge bedienen.

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GMM 2011

Hanftag in Berlin

Die “Fiesta Marihuana” startet am 07.05.2011 um 15 Uhr vor dem Brandenburger Tor

Im Wonnemonat Mai ist es wieder an der Zeit sich zu trauen. Der dritte Hanftag in Berlin lädt zum fröhlichen Demonstrieren ein. Das Motto der diesjährigen Berliner GMM-Veranstaltung ist „Fiesta Marihuana“, um bitter sarkastisch auf die kriegsähnlichen Zustände in Mexiko aufmerksam zu machen, die mittlerweile durch den organisierten Drogenhandel mit illegalen Hanfprodukten entfacht sind.
Weltweit formieren sich am 07.05.2011 die Bürger mehrerer hundert Städte auf die Initiative Dana Beal´s, dem Begründer des Global Marihuana March, da sie die kontraproduktive Drogenpolitik nicht länger mit ansehen und ertragen wollen.
Hanfkonsumenten sind ihrer Rechte beraubt und müssen aus prohibitionistischen Gründen Kontakt mit Schwarzmarkthändlern akzeptieren, um ein gewöhnliches, unbehandeltes Naturprodukt zu erwerben. Auch die deutsche Hanfkonsumentenszene unterstützt daher mit ihren Einkäufen bei Schwarzmarkthändlern unbewusst die verbrecherischen Strukturen des Drogenhandels und seinen internationalen Auswirkungen. Kiffer sind im Regelfall friedlichste Wesen, denen Natur und Umwelt am Herzen liegt. Dass ein politisches, lobbyistisches Interesse diese Menschen nach vielen Jahren der Aufklärung weiterhin unnötig kriminalisiert und sie zudem zu Mittätern macht, deutet auf eine verkrustete Denkweise der Verantwortlichen gewählten Vertreter des Volkes seit Beginn der Diskussion. Wissenschaftliche Beweise werden nicht anerkannt, Grundbedürfnisse für anerkannte Patienten nicht garantiert, ein Kontext mit den Befürwortern nicht gesucht, während sich ein stetig steigender Anteil der minderjährigen Bevölkerung in unserem Land mit legalem Alkohol die Gehirnzellen ins Koma säuft.

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pdf download - April 2011

Die Aprilausgabe des Hanf Journals gibt's hier als pdf



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