Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 08.07.2011


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das Hanf Journal # 134 (Juli 2011) und unser Hanfparade Spezial #133
* Frieden in Sicht ... und keiner merkt‘s
* Mexikanische Wochen
* Gefangen im Gesundheitschaos
* BUDDY 4 ½
* Keine Experimente
* Wilma Plugs Unit
* Epistel an die Oranier
* Cures Not Wars
* Aufklärung, Widerstand, Legalisierung
* pdf download - Juli 2011 & Hanfparade Spezial

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

zwei neue Folgen Exzessiv warten darauf, angeschaut zu werden. Informationen zur Hanfparade bekommt ihr in Folge N°179, in der euch Hanfaktivist Steffen Geyer und Drogenforscher Hans Cousto in die Pläne für Deutschlands größte Legalize-Demo einweihen. Wer mehr über Ziggi Jackson erfahren will, darf sich über die Folge N° 180 freuen. Und nun viel Spass mit dem neuen Hanf Journal sowie unserem Hanfparade Spezial.

Das Hanf Journal # 134 (Juli 2011) und unser Hanfparade Spezial #133

... sind inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich,
und die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
Hanf Journal Abo

Frieden in Sicht ... und keiner merkt‘s

Über das Schweigen deutscher Medien im „War on Drugs“

Afghanistan:
Was nicht im Fernsehen kommt
Am Hindukusch spielt Heroin eine Rolle, die von unserer Regierung und großen Teilen der Opposition falsch dargestellt wird: Die Opiumproduktion ist seit der NATO-Präsenz stetig am Steigen und es mehren sich Hinweise, dass es nicht die Taliban sind, die den Großteil der Gewinne abschöpfen. Die USA arbeiten vor Ort mit dem größten Dealer im sensiblen Grenzgebiet zu Pakistan zusammen (siehe News auf Seite 20: „Die Nato und Herr Razziq“), weil er gegen die Taliban kämpft. Gleichfalls in Süd(!)-Afghanistan wurde eine Firma mit Münchner Sitz, die ein Brunnenbauprojekt betreibt, vom US-Finanzministerium auf eine Schwarze Liste gesetzt. Auf dieser „Specially Designated Nationals (SDN)“-Liste aufgeführte Personen oder Firmen dürfen mit den USA keine Geschäfte mehr machen, weil sie in den internationalen Drogen- oder Waffenhandel verstrickt sein sollen. Im konkreten Fall wirft die US-Regierung der Intercontinental Baumaschinen und Nutzfahrzeuge Handels GmbH vor, sie sei am Handel von Heroin im Wert von 70 Millionen US-Dollar beteiligt. Einige US-Blogger ziehen ihre eigenen Schlüsse und spekulieren, die CIA habe Angst um die eigenen Gewinne vor Ort, bleiben allerdings konkrete Beweise schuldig.

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Mexikanische Wochen

Bürgerkrieg in Mexiko?

Das Nachrichtenmagazin Focus meldet, dass in Mexiko wieder ein „Drogenboss“ gefasst worden sei. Die Meldung stammt eigentlich von der Mexikanischen Regierung und enthält die üblichen Floskeln, allen voran die des „schweren Schlages gegen die Kartelle“.
Um aufzuzeigen, wie der Alltag in Mexiko aussieht und wie sich die zahlreichen, harten Schläge gegen die Kartelle auf den Alltag der Mexikaner/innen auswirken, haben wir eine Wochen-Chronik des Drogenkriegs in Mexiko der Wochen vom 9.-21. Juni diesen Jahres, erstellt von stopthedrugwar.org, in Auszügen übersetzt:

9. Juni
In Morelia, Michoacan, finden Behörden 21 Leichen neben der Hauptstraße. Einige weisen Spuren von Folter auf.
In Hidalgo County, Texas, werden drei mutmaßliche Drogenschmuggler bei einem Feuergefecht mit US-Polizisten schwer verletzt.
In Ciudad Juarez erreicht ein Friedensmarsch die Hauptstadt, der von Präsident Calderon das Ende der Gewalt fordert. Er wird von dem Schriftsteller und Dichter Javier Sicilia angeführt, dessen Sohn Ende März zusammen mit Freunden erschossen worden war.
Ebenfalls in Ciudad Juarez wurden neun Menschen bei verschiedenen Vorfällen getötet, was den bisher gewalttätigsten Tag im Juni darstellt.

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Gefangen im Gesundheitschaos

Der Amtsschimmel: Lebensgefahr für Patienten

„Liebe Hanf Journal Leser,

Ich heiße Radek, bin am 6.12.1982 in Poznan geboren, lebe seit sieben Jahren in Deutschland und seit drei Jahren wohne ich in Berlin. Folgend teile ich Auszüge aus Briefen an das Bundesministerium für Gesundheit mit euch, die ich aus Krankheitsgründen um meine Versorgung mit Cannabisblüten bitten muss.

Die falsche Diagnose
Am 13.12.2005 und 17.01.2006 wurde bei mir in Dresden HIV Negativ diagnostiziert,
Am 28.02.2006 dagegen diagnostizierte man in Berlin bei mir HIV Positiv.
Am 6.07.2006 landete ich im Krankenhaus Dresden Friedrichstadt mit Fieber mit unklarer Genese.

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BUDDY 4 ½

Der Bomber, der manchmal auch daneben boxt

Nachdem wir in der März-Ausgabe Bud Spencers dritte Hand Terence Chill besucht hatten, steht nun wieder der ehemalige Schwimmweltmeister und Schwergewicht im Mittelpunkt des folgenden Growberichtes. Da Bud nun einen Konkurrenten um den Titelkampf im Freundeskreis besitzt, hat sich ein kleiner Zweikampf um die dicksten Knospen entwickelt. Doch lassen wir Freund Buddy lieber selbst erzählen.

Bud Spencer: Ah, das Ha Jo! Pünktlich, pünktlich!

Hanf Journal: Yo Buddy, halli hallo. Sag an, Freund Bud, wie steht es um deine Beziehungen zu den Pflanzendamen und um die Erkenntnisse rund um deinen Kumpel Terence?
BS:Das mit Terence ist schon eine heiße Sache. Hätte nie erwartet, dass er sich tatsächlich traut bei Muttern anzufragen, wie sie zum Thema steht. Das Ergebnis ebenso wenig. Ich freu mich aber sehr, dass wir nun im Team wieder vereint sind und gleichzeitig in neuem Konkurrenzkampf stehen. Das motiviert ungemein.

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Keine Experimente

Lasst Zahlen sprechen - Zu Besuch bei Tom aus Prag

Seit einem kurzen Gespräch auf einer Messe kenne ich Tom und weiß, dass er Cannabis züchtet. Manchmal passt es einfach und man möchte sich wiedersehen, um Erfahrungen der Zucht und andere Gedanken auszutauschen. Gesagt, getan. Nach einiger Planung und längerer Bahnfahrt holt mich Tom mit seinem Hund vom Bahnhof ab und wir fahren zu seinem Garten. Da ich am frühen Nachmittag eingetroffen bin, hatten wir geplant erstmal eine Kleinigkeit zu essen und dann gemütlich eine Tour durch seine Growräume zu machen. Toms Growräume sind clever untergebracht, in einem Keller, zu dem niemand anderes Zutritt hat. Es war alles sehr ordentlich und aufgeräumt. Alles lag an seinem vorgesehenen Platz und jeder Gegenstand wirkte sauber. Er hatte früher in einem Betrieb gearbeitet in dem diverse Chemikalien und viele Menschen auf begrenztem Raum untergebracht waren und Ordnung unerlässlich war. Inmitten der Anlage befand sich eine gemütliche Sitzecke mit Radio und großem Esstisch. Nach einem Kaffee begannen wir mit dem Interview.

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Wilma Plugs Unit

IM HANDUMDREHEN ZUM EIGENEN GEWÄCHSHAUS

Legt den Deckel umgekehrt auf den Kasten. So entsteht ein Minigewächshaus. Dies sorgt für ein günstiges Klima, in dem die Samen ausgezeichnet keimen können.
Die Merkmale der Wilma Plugs Unit auf einen Blick:.
Die Kokostöpfchen quellen sehr schnell auf und sind so direkt gebrauchsfertig.
Überraschend schnelle Bewurzelung und schnelles Wachstum.
Die Quelltöpfe weisen eine hohe Wasserspeicher-Fähigkeit auf.

Gebrauchsanleitung
Anzuchtmedium mit 30 ml Wasser pro Quelltopf aufquellen lassen (insgesamt 150 ml).
Die Samenkörner einzeln auf jeden Pfropfen aussäen.
Befestige den Deckel umgekehrt auf dem Gewächshaus.
Sobald die Pflänzchen zu wachsen beginnen, wird der Lufteinlass aufgedreht

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Epistel an die Oranier

Lieve mensen van Oranje,

verzeihen Sie vielmals, dass ich mich als Deutscher in Ihre inneren Angelegenheiten einmische, aber es ist nur noch zum Heulen, Ihnen dabei zuzuschauen, wie Sie im Rausch spätrömischer Dekadenz Ihr kleines Königreich zugrunde richten. Als damals der Jagdruf des Pim Fortuyn Tegen de islamisering van onze cultuur durchs Land schallte, dachte ich, das sei nur ein temporärer Missklang im Orchester einer toleranten und liberalen Gesellschaft, der schnell wieder verhallen wird. Doch seitdem der zwielichtige Geert Wilders das rechtslastige Minderheitenkabinett unter Ministerpräsident Mark Rutte dirigiert, höre ich die Nachtigall trapsen – und das in dem Land, das mir bislang auf Gottes schöner Erde das liebste war. Plötzlich zeigen auch Sie die hässliche Fratze des Ultranationalismus, gerade so als wollten Sie sich dafür entschuldigen, solange das deutsche Legalitätsprinzip mit Ihrem unseligen Opportunitätsdenken strapaziert zu haben.

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Cures Not Wars

Interview mit Dana Beal (Teil 2/Auszüge), geführt von Michael Řehák - Legalizace Magazin, Tschechische Republik (aus dem Engl. übersetzt von Matthias Meyer)
Teil 1 findet ihr in der letzten Ausgabe vom Hanf.Journal und das vollständige Interview gibt es auf www.elf-online.eu in englischer wie deutscher Sprache.

Und schon geht’s los:

Legalizace: Dana, was denkst du über deine aktuelle Situation? Wie schätzt du die Perspektiven ein? Befürchtest du einen langen Aufenthalt im Gefängnis?
Dana: Letztendlich erwischte man mich 2009 in Nebraska mit einer nicht geringen Menge, frischen medizinischen Marihuanas, während der Spitze der September/November Knappheit. Ich war auf dem Weg nach Michigan, wo circa 4,000 registrierte Patienten ungefähr 20$ Dollar pro Gramm bezahlen. Unser Zeug sollte für 5$ Dollar pro Gramm den Besitzer wechseln, es war vor allem für die Ärmeren gedacht, die von der Wohlfahrt leben. (...) Wie dem auch sei, ich war dazu verurteilt 18 Monate im Gefängnis zu verbringen, da Mary Gilbride, die Richterin aus Nebraska eine knallharte Gegnerin von medizinischem Marihuana ist.

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Aufklärung, Widerstand, Legalisierung

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich glaube, dass die Hanfparade "die Legalisierung bringen" wird. Wer das fragt, vergisst: Die Legalisierung ist kein kurzer Akt, wo mal irgendwas geschieht und dann ist alles anders.

Legalisierung ist ein langer, komplizierter Prozess, bei dem es darum geht, dass die Gesellschaft, dass die Menschen anders werden müssen. Der Weg zu diesem Bewusstsein sind aufklärerische Aktionen wie die Hanfparade. Nur mit ihnen ist eine Legalisierung möglich. Dabei ist es wichtig, dass "ihr da draußen" versteht, dass "wir Aktivisten" ohne euch keine Chance haben. Wir sind keine Propheten und wir wollen keine Anführer sein. Wir gehören nicht zu denen, die allen anderen sagen wollen, was los ist. Wir sind lediglich Menschen, die ein gesellschaftliches Problem erkannt haben und denen sich die Chance bot, zu versuchen, etwas dagegen zu tun. Ob wir damit Erfolg haben oder scheitern liegt jedoch in eurer Hand.

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pdf download - Juli 2011 & Hanfparade Spezial

Die Juliausgabe des Hanf Journals gibt's hier als pdf
Unser Hanfparade Spezial bekommt hier hier als pdf


Mit hanfigen Grüssen - Euer Hanf Journal-Team




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