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- Der Hanf Journal Newsletter vom 03.08.2011


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das Hanf Journal # 135 (August 2011)
* Außen hui, Innen Pfui
* [RBH]23
* Feuer auf Mechthild Dyckmans
* Hinterhofguerilla
* „Ich habe genug mit dem Virus zu tun, die Staatsgewalt fehlt mir da gerade noch.“
* Organisch anbauen ganz ohne Erde
* High sein oder nicht high sein ...
* Hanfparadezeit
* Vibes To Legalize im YAAM
* pdf download # 135 - August 2011

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

am kommenden Samstag zieht mit der Hanfparade zum 15.Mal die grösste Hanfdemonstration Deutschlands durch Berlin. Dass ihr alle dabei seid, ist klar!

Die wichtigsten und interessanten Informationen findet ihr in unserem Hanfparade Spezial [pdf download ] und am Ende dieses Newsletters.

Das Hanf Journal # 135 (August 2011)

... ist inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich,
und die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Außen hui, Innen Pfui

Klingt schlecht und funktioniert nicht: Akzeptanzorientierte Repression

Prohibition wird mit der Zeit auch nicht besser - Foto: Mschel via Wikimedia cc-by-sa 3.0
Deutschland schmückt sich auf internationaler Ebene mit einem Heroin-Programm für Schwerstabhängige, das bis heute in Süddeutschland aufgrund des Widerstands lokaler Behörden oft gar nicht umgesetzt werden konnte. Man tritt in Sachen Drogenpolitik und Prävention gerne an der Seite von Staaten wie Portugal, der Schweiz oder den Niederlanden auf, die aber, anders als Deutschland, auch eine relativ liberale Cannabispolitik vertreten. Marion-Caspers Merck glänzt dabei in der Rolle als deutsche Botschafterin in der progressiven Global Commission on Drug Policy. Fast zeitgleich stellt sie in den Koalitionsverhandlungen für die SPD klar, dass genau die Modelle für einen regulierten Cannabismarkt, die die Kommission auf internationaler Ebene ausarbeitet, für sie, die SPD und in Deutschland gar nicht in Frage kommen. Denn die Konsumenten hier seien bereits entkriminalisiert (siehe Kommentar auf Seite 5). Vergleicht man die Drogenpolitik auf nationaler Ebene stellt man jedoch fest, dass für diesen Zustand am besten der Begriff „Akzeptanzorientierte Repression“ passt. Das gibt es eigentlich nicht, beschreibt den Zustand bundesdeutscher Cannabispolitik im Jahr 2011 jedoch mehr als treffend.

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[RBH]23

Fronkreisch Fronkreisch

Seit letztem Monat hat die Sowjet GmbH Zeitungsfamilie Zuwachs im Land der Liebe erhalten.
Frankreich ist seit dem letzten Monat im Klub der „Cannabis Magazines for Free“ aus unseren Redaktionsräumen aufgenommen worden.
Wir wollen uns hier jedoch nicht nur selbst beweihräuchern, sondern euch Informationen zu den landestypischen Problemen und Gegebenheiten im Umgang mit Cannabis näher bringen, schließlich könnten sich einige Leser fragen: „Wie Frankreich, warum denn erst jetzt?“ Doch ganz leicht ist es im französischen Raum nicht, sich für die Legalisierung und den Hanf stark zu machen, wie man es bei einem solch fortschrittlichen Land eigentlich erwarten könnte.

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Feuer auf Mechthild Dyckmans

Dyckmans Unfähigkeit zum seriösen Diskurs

„Ich bin der festen Überzeugung, dass die Drogenpolitik in diesem Lande anders laufen würde, wenn es gelänge, die zutreffenden Informationen publik zu machen. Die gegenwärtige Drogengesetzgebung lässt sich nur deshalb praktizieren, weil in der Bevölkerung ein entsprechendes Informationsdefizit herrscht.“
Richter Wolfgang Neskovic, Landgericht Lübeck, 1992

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, und ihr Mitarbeiterstab haben sich wohl diese Aussage zu Herzen genommen, um die gegenwärtige Drogengesetzgebung zu rechtfertigen. Mit tendenziösen und auch falschen Informationen versuchen sie nach wie vor dafür zu sorgen, dass bei der Bevölkerung wie auch im Parlament das vorherrschende Informationsdefizit auch weiterhin erhalten bleibt, um ihre unsägliche – die Menschenwürde verachtende – Drogenpolitik fortsetzen zu können.

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Hinterhofguerilla

Mit Bagseeds einfach drauf los growen

Die letzte Outdoor-Ernte neigte sich dem Ende. . Es war Anfang April und die Sonne lachte schon verdächtig. Wir setzten also 15 Samen aus vorangegangenen Ernten in mit Erde befüllte Torfjiffies. Nach zirka einer Woche waren vierzehn der fünfzehn gesetzten Samen gekeimt und zeigten die ersten Keimblätter an der Oberfläche. Fast alle wuchsen sehr homogen und hatten in etwa die selbe Größe. Einer der Keimlinge machte einen sehr verkrüppelten Eindruck, hatte an einer Stelle eine geteilte Blattachse, die aussah, als ob dort zwei Blätter aus einem Blatt wachsen würden. Aber er wuchs trotzdem und so beschlossen wir, ihm eine Chance zu geben.

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„Ich habe genug mit dem Virus zu tun, die Staatsgewalt fehlt mir da gerade noch.“

Ein Patienten-Gespräch

Ich hatte Andreas* schon 2006 und 2009 getroffen, um über seine Indoor-Apotheke zu berichten. Andreas wohnt irgendwo in Deutschland, hat seit 1991 Aids, wobei der Virus seit 1994 ausgebrochen ist. Dank guter Ärzte, anti-viraler Medikamte und nicht zuletzt Cannabis, ist sein Zustand seit 1998 stabil. Einen Antrag auf die Versorgung mit Blüten hat er noch nicht gestellt, da Andreas mehr Angst vor dem Papierkrieg als vor einer eventuellen Enttarnung hat. Trotzdem empfindet Andreas die Situation als belastend, besonders seit Medien und Strafverfolgungsbehörden versuchen, die Bevölkerung in Sachen Growing zu sensibilisieren. So hat es sich ergeben, dass wir bei meinem letzten Besuch im vergangenen Jahr ein wenig vom Thema abgekommen sind, eigentlich wollte ich von unserem Interviewpartner ein paar Details zu seiner neuen Sorte in der Growbox, „Rock Star“, erfahren. Beim ersten Joint und dem obligatorischen Minztee sind wir dann aber ein wenig vom Thema abgekommen, weil mein Gastgeber gerade damit beschäftigt war, einen Termin zum Wasserablesen, der genau in die Erntezeit fallen sollte, telefonisch zu verschieben:

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Organisch anbauen ganz ohne Erde

CocoStar Substrate

Kokossubstrat wird gerade im Indoor-Bereich immer beliebter. Es ist annähernd so speicherfähig wie Erde, aufgrund des geringen Gewichts aber sehr einfach und Rücken schonend zu transportieren. Die Ergebnisse auf Kokossubstrat sind bei fachgerechter Pflege ähnlich gut wie bei hydroponischen Medien und es kann ebenso wie diese mehrmals wiederverwendet werden. Die Grow In AG bietet eine neue Version dieses alt-bewährten Mediums an, die genau auf die Bedürfnisse moderner Indoor-Gärten abgestimmt sind.

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High sein oder nicht high sein ...

... das ist hier die Frage

Cannabisliebhaber, die nach nüchternem Tagwerk die Beine hochschlagen und sich die Stunde des Feierabends mit einer kleinen Tüte versüßen, kennen es allzu gut:Plötzlich sind sie da, die neckischen Geister, die im Kopf herumspuken und Schabernack mit uns treiben. Das ist die Stunde der Inspiration, wenn die Hefe des Denkens gärt und selbst dem größten Armleuchter ein Licht aufgeht.

Lieben Sie Shakespeare – den großen Dramatiker und Schöpfer der Tragödie „Romeo und Julia“? Wenn ja, dann sollten Sie wissen, dass sich seine Gebeine neulich im Grabe umgedreht haben, weil man den berühmtesten Sohn Englands posthum als Haschischraucher denunzieren will. Anthropologen wollen nämlich die letzte Ruhestätte des mutmaßlichen Hochleistungskiffers in Stratford öffnen und ein Drogenscreening durchführen. Anlass der Leichenfledderei gaben vierhundert Jahre alte Tonpfeifen, die sich bei der Sanierung des Geburtshauses des Meisters anfanden und somit ein untrügliches Indiz dafür sind, dass der gute William beim Dichten und Denken gedopt war. Das ist natürlich ziemlich starker Tobak für die Shakespeare-Freaks, und der Streit um die wahre Identität des dichtenden Phantoms entgleist zusehends zu einem skurrilen Medienspektakel der britischen Regenbogenpresse.

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Hanfparadezeit

Wer nicht kommt, hat verkackt - Ganz ehrlich!

Der August ist da und Berlin hat wieder einmal etwas besonderes zu bieten. Die größte Hanfdemonstration Deutschlands, die Hanfparade, zieht ihre Bahnen zum 15. Mal durch die belebte Innenstadt und an wichtigen, monumentalen, Bauwerken vorbei, um die Bevölkerung und Berlin Besucher auf die Missstände der weltweiten Drogenpolitik hinzuweisen.

Das Hanfparade Orga-Team rund um Steffen Geyer und viele freiwillige, aktive Helfer, die sich wöchentlich im Berliner Hanf Museum zur Schlachtplanentwicklung treffen, erhoffen sich neben tausenden Besuchern ein abwechslungsreiches Event, das zusätzlich zu der Demonstration ein Nutzhanfareal, einen Markt der Möglichkeiten und auch ein Forum für Hanfmedizin bieten wird. Dazu Umdenken in Sachen Cannabislegalisierung in der Allgemeinheit und Politik auszulösen ist das angestrebte Ziel der Demonstration, die in diesem Jahr unter dem Motto „40 Jahre sind genug - BtMG ade!“ veranstaltet wird. Die Prohibition und der Krieg gegen Drogen müssen aufgrund ihrer fatalen Ergebnisse und der in den letzten 40 Jahren durch sie hervorgerufenen, weltweiten Entwicklungen, eindeutig beendet werden.

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Vibes To Legalize im YAAM

Nach dem Hauptgang das Dessert

Um ein kulinarisches Menü abzurunden, sollte man ein Dessert servieren. Das tun wir und präsentieren euch nach der Hanfparade die traditionelle Afterparty „Vibes To Legalize“. Bereits zum sechsten Mal laden euch das Team vom Hanf Journal und EXZESSIV auf das Gelände des YAAM am Ostbahnhof zu einer ausgelassenen Feierei, welche traditionell nach getaner politischer Auftragserfüllung zur Rundum-Entspannung aller Aktivisten und Besucher beitragen soll. Zu diesem Zwecke haben sich die Berliner Soundpiraten wieder einmal um ein Line-Up gekümmert, was sich auch in diesem Jahr sehen lassen kann:

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pdf download # 135 - August 2011

Die komplette Augustausgabe des Hanf Journals gibt's hier als pdf



Mit hanfigen Grüssen und bis Samstag in Berlin - Euer Hanf Journal-Team




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