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- Der Hanf Journal Newsletter vom 19.09.2011


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das Hanf Journal # 136 (September 2011)
* Fisimatenten zur Hanfparade
* Böses Foul
* Drogen und Fahrerlaubnis
* Cannabis bei chronischen Darmentzündungen
* Marihuana Mythbuster
* Reine Propaganda
* Meister leiser Töne
* Schon wieder Hanfwandertag!?
* pdf download # 136 - September 2011

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

etwas verspätet (die Piraten sind nicht nur ins Berliner Parlament eingezogen, sondern auch in den letzten beiden Wochen in unsere Büroräume), melden wir uns nun endlich wieder mit unseren Septempernachrichten und gekoppelt damit auch zum letzten Mal in Form des Newsletters. Aber keine Sorge - uns gibt's weiterhin, wir switchen news-technisch nur das Medium.
Wer also zukünftig in Sachen Hanf auf dem neuesten Stand sein möchte, klickt auf Hanf Journal @ facebook ... bei Gefallen, dürft ihr uns das mitteilen und auch gerne den Link verbreiten. Gezwitschert wird übrigens auch ab und zu - Hanf Journal @ Twitter ...
Zum Start in die Woche gibt's nun aber erstmal alles Wissenswerte in unserer aktuellen Ausgabe - viel Spass damit!

Das Hanf Journal # 136 (September 2011)

... ist inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich,
und die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Fisimatenten zur Hanfparade

Cop Land

Am Samstag dem 06.08.2011 war der schönste Sommertag des Jahres. Die Hanfparade in Berlin, die größte Hanfdemonstration Deutschlands, bekam dieses Jahr ein Bombenwetter serviert.

Dankbar erschienen knapp 3000 Menschen, die friedlich gegen das vierzigjährige Bestehen des Betäubungsmittelgesetzes demonstrierten. Mit vielen, schön geschmückten Paradewagen, spitzen Musik - zu Beginn von Mr. Loveparade himself Dr. Motte live vom Hanfparadewagen aufgelegt - und gewählten Redebeiträgen, bekamen die Teilnehmer einen tollen Straßenzug geboten, der unzählige Blicke auf sich zog. Im Vorfeld der Demo wurde jedoch gemunkelt, dass die Stadt und die Polizei sich bei einigen geplanten und seit langem angemeldeten Projekten kurzfristig quer stelle und sie zu verhindern wissen wolle. So wurden die Paradewagen spontan einige hundert Meter vor der Kundgebungsbühne aus dem Demonstrationszug gewunken, dass Teilnehmer nicht wirklich wussten, ob die Demo vorbei sei und wo die Abschlußkundgebung stattfinde. Dazu wurde den Organisatoren untersagt, ihr Forum für Hanfmedizin sowie den Hanfmarkt der Möglichkeiten in Nähe ihrer Konzertbühne aufzubauen, da diese „nicht auf kollektive Meinungskundgabe ausgerichtet“ seien. Begründet wurde die Entscheidung vom Leiter der Versammlungsbehörde mit Zitaten aus Urteilen, die das Bundesverwaltungsgericht bereits im Jahr 2007 aufgehoben hatte.

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Böses Foul

Renate Künast grätscht

Meist haben sich Grüne Wahlversprechen in Sachen Drogenpolitik erst nach der Wahl als leer erwiesen, immer mit dem Verweis auf den unbeweglichen, sozialdemokratischen Koalitionspartner. Auch zur Berliner Wahl zum Abgeordnetenhaus scheinen Bündnis 90/Die Grünen immer noch zu glauben, durch wenig differenzierte Äußerungen zu Cannabis Wähler aus dem bürgerlich-konservativen Lager zu gewinnen: „In welchem Jahrhundert machen Sie eigentlich dieses Interview mit mir? Diese Zeiten sind längst vorbei. Mein Ziel ist es, dass die Menschen ein möglichst drogenfreies Leben führen, weil ein drogenfreies Leben gesund und schön ist und viele Probleme – nehmen wir nur die Beschaffungskriminalität – gar nicht erst entstehen. Ich gebe allerdings zu, dass zum Beispiel Koffein oder Nikotin auch Drogen sind – und ich durchaus Verständnis dafür habe, wenn hier jemand schwach wird“, so die Grüne OB-Kandidatin Renate Künast zur „Super-Illu“ .

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Drogen und Fahrerlaubnis

Wie die Polizei auch irrelevante Daten ermittelt, um gegen Cannabiskonsumenten vorzugehen.

Theo Pütz, besser bekannt als der „Führerscheinpapst“, weiß (fast) alles, wenn es um das Thema Drogenkonsum und Straßenverkehr geht. Sein Wissen hat schon so manch zu Unrecht schikanierten Gelegenheitskiffer wieder zum Führerschein verholfen. Seit kurzer Zeit arbeitet er in den Räumen des Deutschen Hanf Verbandes als unabhängiger MPU-Berater.

Erst vor wenigen Tagen erreichte uns die Anfrage eines Betroffenen, der völlig nüchtern hinter seinem Steuer saß und in eine Kontrolle geriet.
Ja sicherlich, er hatte schon mal Cannabis konsumiert. Dies lag aber schon einige Tage zurück.
Das Ergebnis der erfolgten Blutanalyse überraschte den Betroffenen daher nur wenig, da kein aktives THC mehr nachweisbar war, und somit auch kein Verkehrsverstoß vorlag.

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Cannabis bei chronischen Darmentzündungen

Jüngst berichteten Ärzte des Mount-Sinai-Krankenhauses in Toronto (Kanada) von einer Umfrage, nach der die Verwendung von Cannabis bei Menschen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa weit verbreitet ist. Bei diesen Erkrankungen handelt es sich um chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, die mit Bauchschmerzen, Gewichtsverlust und zum Teil blutigen Durchfällen einhergehen.

Die Ursache der Erkrankungen ist unbekannt. Es gibt eine genetische Disposition, aber auch Umweltfaktoren scheinen eine wichtige Rolle zu spielen, darunter die Ernährung. Beim Morbus Crohn und der Colitis ulcerosa reagiert das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion auf die Bakterien im Darm. Gerät das Immunsystem außer Kontrolle, so treten schubweise sehr starke Abwehrreaktionen auf, wodurch die Entzündungen chronisch werden.
Beim Morbus Crohn sind alle Schichten des Darms entzündet, und der gesamte Magen-Darm-Trakt vom Mund bis zum After kann betroffen sein, allerdings meistens nur einige Abschnitte des Darms. Durch immer wiederkehrende Entzündungen können sich eitrige Abszesse, Fisteln und Verengungen des Darms bilden. Bei der Colitis ulcerosa ist nur die Schleimhaut, also die innere Schicht des Darms betroffen. Die Erkrankung beginnt am After und schreitet dann in den Dickdarm und eventuell bis in den Dünndarm vor.

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Marihuana Mythbuster

Dope und Depressionen

Prohibitionisten können auf eine lange Geschichte zurückblicken, das Leid anderer zu nutzen, um die eigene Drogenagenda zu manifestieren.
Beispiel gefällig? Mitglieder des Kongresses in den USA haben in den 1980er Jahren den Tod des Basketballstars Lan Bias an einer Überdosis dazu genutzt, legislative Änderungen durchzusetzen, welche sporadische Drogentests bei Angestellten im Öffentlichen Dienst erlaubten, das Büro des Drogenzars entstehen und minimale Drogenvergehen zu Haftstrafen führen ließen.
Somit war es wenig überraschend, Anti-Drogen-Zeloten auf den altbewährten Zug aufzuspringen zu sehen, nachdem im vergangenen Januar die Kongressabgeordnete Gabrielle Gifford attackiert wurde und 18 weitere Menschen in die Schießerei gerieten. Nur wenige Stunden nach der Festnahme des Täters, Jared Lee Loughner, schrien die ersten rechten Stimmen, dass der 22 jährige ehemalige Potraucher eindeutig durch den Marihuanakonsum verrückt geworden sei.

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Reine Propaganda

Die Hanf-Gerüchtküche

Über Hanf gibt es eine Menge moderner Märchen. Die beiden Hauptursachen hierfür sind wohl einerseits die weltweite Illegalität von Hanfblüten, die echte Grundlagenforschung sowie eine frei verfügbare Information schwierig bis unmöglich machen und so eine Haufen Spielraum für Spekulatives, Gerüchte und Halbwahrheiten lassen. Andererseits gehen Kiffen und ein zum Übertreiben neigender Hang zur Phantasie ab und an Hand in Hand, wodurch auch schon das ein oder andere Hirngespinst plötzlich lebendig wurde.
Greifen die Massenmedien das Thema Hanf auf, werden Halbwahrheiten fast schon mit Schallgeschwindigkeit weiter verbreitet, so dass der wahre Hintergrund meist im Verborgenen bleibt.
Man mag es kaum glauben, aber durch die Wiederholung falscher Tatsachen hat sich so manche Hanflüge auch in den Köpfen von Hanfliebhabern/innen festgesetzt, oft unbewusst.
Dieser Artikel klärt über die verbreitetesten Fehlschüsse in Sachen Hanf auf und versucht gleichzeitig, den Hintergrund oder auch das kleine Stückchen Wahrheit, das in (fast) jeder Meldung steckt, ein wenig näher zu beleuchten.

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Meister leiser Töne

Die schallgedämmten Metall-Lüfterkisten der Grow In AG

Lästige Nebengeräusche sind häufige Begleiter des Pflanzenanbaus @home, die viele Hobbygärtner zu umgehen suchen, indem sie zu laute Lüfter mit nützlichen Hilfsmitteln wie Schalldämpfern oder schallgedämmten Abluftschläuchen versehen, die die störende Geräuschkulisse deutlich senken.
Die Grow In AG bietet jetzt auch schallgedämmte Lüfterkisten aus Metall an, die selbst unter voller Last akustisch kaum wahrnehmbar sind und auch ohne zusätzliche Hilfsmittel wenig Lärm machen. Sie bestehen aus einer schallgedämmten Metallkiste, in der ein Ventilution Mixed In-Line Lüfter montiert ist. Die Funktionseinheit kann zur Reinigung oder für einen Umbau problemlos aus dem stabilen Metallgehäuse herausgenommen werden.

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Schon wieder Hanfwandertag!?

(Für den Verein Legalize Österreich)

Nach dem Hanfwandertag im Rahmen des „World Wide Marijuana March“ im Mai findet auch heuer wieder eine zweite Demonstration im herbstlichen Wien statt.

Motto: Stoppt den Drogenkrieg!
Termin: 1. Oktober 2011, 13 Uhr
Treffpunkt: Europaplatz / Westbahnhof, Wien

Stimmen aus der Politik, die den Hanfwandertag nicht als politische Veranstaltung sehen sondern als Party abtun, sollen durch den Hanfwandertag daran erinnert werden, dass Cannabiskonsumenten noch immer diskriminiert und politisch verfolgt werden. „Wenn nicht gewollt ist, dass wir auf die Strasse gehen, dann braucht nur der sinnlose Krieg gegen Drogen, allen voran der gegen Hanf beendet werden“, heißt es in einer Aussendung von Legalize! Österreich.

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pdf download # 136 - September 2011

Die komplette Septemberausgabe des Hanf Journals gibt's hier als pdf



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