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Lasst Friedman in Ruhe!

(pub. Juli 2003)
Publiziert am: 26.06.03 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 03juli artikel Lasst Friedman in Ruhe!

Gegen den Frankfurter Anwalt, Politiker und Talkshow-Moderator Michel Friedman läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Laut Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft, die diese Ermittlungen leitet, waren am Abend des 11. Juni bei einer Durchsuchung von Friedmans Wohnung und Büro drei Tütchen mit weißen Pulverrückständen von der Polizei beschlagnahmt worden. Der weiße Stoff wird gerade noch chemisch untersucht und analysiert. Der CDU-Politiker gab außerdem noch eine Haarprobe ab, auch dazu gibt es noch kein Ergebnis. Nachdem der Name Friedman bei einer Telefonabhörung im Zuge von Ermittlungen gegen eine Osteuropäische Gruppe gefallen war, geriet der Stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Juden ins Visier der Fahnder.
Bis zur endgültigen Klärung lässt Friedman seine Talkshow-Tätigkeit ruhen. Ob er – wenn sich herausstellen sollte, dass er illegale Drogen konsumiert – noch weiter moderieren darf, ist derzeit noch unklar. Sein Arbeitgeber will erst einmal das Ergebnis abwarten. Rückendeckung erhielt Friedman vom Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel. Er bezeichnete die Ermittlungen gegen seinen Stellvertreter als dessen Privatangelegenheit. Sie stünden nicht im geringsten Zusammenhang mit dessen Funktionen im Zentralrat.
Was die Öffentlichkeit gerade breit diskutiert, ist die Frage: War es Koks oder nicht? Doch selbst wenn es Koks war, geht es jemanden an, ob und welche Drogen Friedman oder sonst wer konsumiert? OK, er ist nun mal ein Promi, der ja auch gerne und freiwillig in der Öffentlichkeit steht. Und der „Saubermann“ hat zum Beispiel auch mal die Grünen wegen ihrer Forderung nach der Legalisierung von Cannabis fertig gemacht. Aber trotzdem hat ein solcher Mensch doch auch das Recht auf Privatsphäre und darf konsumieren, was er will. Außerdem ist der Konsum von illegalen Drogen nicht strafbar, Konsum ist nicht gleich Besitz oder Anbau. Es gibt außerdem keine zwingenden Rückschluss von Konsum.
Zugegeben, ich persönlich mag Friedman nicht, ein konservativer CDU-Politiker und ein fieser und z. T. schlechter Journalist - na und?! Michel Friedman soll konsumieren dürfen, was er will und das ganz in Ruhe!




Autor: Katrin Schmidberger

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