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wirtschaft
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Der ultimative Grindertest
(pub. april 03)
Publiziert am: 28.03.03 - Medienformen: Medienform Text


Es ist definitiv eine praktische Erfindung. Und man kann auch nicht bestreiten, dass Grinder einem das Leben nicht erleichtern würden. Ich benutze so gut wie immer einen. Aber, um ehrlich zu bleiben, man ist ja schon so ein bisschen verwirrt, wenn man sich die derzeitige Grinderlage mal ansieht. Groß, klein, dick, dünn, Holz, Metal, Plastik, spitz, stumpf, alles, ja wirklich alles gibt es auf den Markt. Doch für wen, ist welcher Grinder gut und halten alle das was sie versprechen? Es gibt einfach zu viele auf dem Markt, und es ist so gut wie unmöglich einen sinnvollen Überblick zu halten.
Deshalb hat das Hanf Journal Team acht Grinder genauer unter die Lupe genommen um herauszufinden, welcher denn nun der beste ist. Aber wir müssen euch enttäuschen. Denn den besten gibt es nicht. Je nach Bedarf, Image und persönlichen Wünschen muss man halt – sofern man das überhaupt für nötig hält – den richtigen Grinder aussuchen.

Zu aller erst, natürlich tut es immer noch die gute alte Kaffeemühle. Die ist praktisch, macht ihre Arbeit zuverlässig und altbewehrt. Aber jeder wird wohl ohne Umschweife zugeben, dass sie sowohl groß wie auch laut ist. Und daher bietet sich es auch hier an, diese bei Bedarf mit einem guten Grinder auszuwechseln. Natürlich können wir euch auch nicht alle Grinder vorstellen – vielleicht bring ich mal ein Buch darüber heraus – aber die von uns getroffene Auswahl deckt wohl doch jeden Geschmack ab. Die gröbste Einteilung ist wohl die in Holz und Nicht-Holz. Der Grinder von Sweetleaf (Nummer 4) und der von Molino (Nummer 3 und 8) sollten auch daher einzeln als Holzgrinder betrachtet werden. Alle drei schließen mit dem Testurteil „gut“ ab, haben aber dennoch ihre Unterschiede. Die Nummer 8 glänzt gerade durch ihr großes Volumen und ihr Aussehen. Die schwarze mit einem Farbknubbel verzierte Dose bekam von uns die beste Wertung in der Rubrik Tarngrad. Er sieht einfach und schlicht aus und gleicht eher einer kleinen Holzdose für den ersten ausgefallenen Zahn. Die beiden anderen Holzgrinder gehen von der Optik her eher in Richtung Öko. Beide haben so ein bisschen ihre Probleme mit dem Leichtlauf beim Drehen, vor allem nach längerer Benützung. Der Mahlgrad von allen drei Holzgrindern ist gut, wobei sie dann doch zum Mittelfeld der Spitzengrinder gehören. Ein Holzgrinder kann gerade beim Reinigen Probleme mit sich bringen, hat aber auch den Vorteil, dass Holz halt einfach eines der besten und robustesten Materialien ist.
Dann testeten wir noch den Holz-Plastik-Grinder (Nummer 7). Der fiel besonders dadurch auf, dass er uns nicht wirklich gefallen hat, was aber immer eine subjektive Geschichte ist und dass die Kombination aus Plastik, Holz und Metall die schlechteste Haltbarkeit und die schwierigste Reinigung mit sich brachte. Alles im allen ist es ein Grinder, der nicht schlecht ist – ich benutze ihn selbst oft – der aber im direkten Vergleich eher schlechter abgeschlossen hat.
Nun kommen wir zu den Plastik-Grindern. Für Bayern sei hier gesagt, dass der Tarngrad – wohl auch wegen den durchsichtigen Außenwänden – sehr schlecht ist. Man sieht halt sofort, wofür das Ding da ist. Aber genau auch das macht die Grinder wieder cool. Sowohl der Herb Twist (Nummer 1) als auch der von Weed World (Nummer 2) haben durch ihren hervorragenden Mahlgrad überzeugt. Eine witzige Spielerei sind natürlich auch die möglichen persönlichen Aufdrucke, die der Herb Twist bietet. Der Weed World Grinder überrascht auch noch durch das angenehme Handling, das gerade durch die gerippten Außenränder gewährleistet wird. Prinzipiell bleibt zu sagen, dass die beiden Plastikteile in der Spülmaschine gereinigt werden können und das ist super praktisch.
Zu guter letzt widmen wir uns noch den beiden freakigsten Grindern, die wir wohl im Testprogramm hatten. Einmal war da der israelische Mix´n´Ball Grinder (Nummer 5), der in den verschiedensten Variationen zu haben ist. Wir haben einmal das größte Modell getestet. Das Material dieses Grinders ist wohl wirklich erste Sahne und auch der Auswurf ist trotz seiner Größe sehr gut. Nur das grinden an sich ist bei dem ganz großen Modell ein bisschen kompliziert. Dazu muss man aber sagen, dass die beiden kleineren Modelle diese Problematik nicht aufweisen. Auch beim Mahlgrad ist das Mega-Modell ein bisschen schlechter als seine zwei kleineren Kollegen. Dennoch überzeugt das Party-Teil durch seine Qualität und Beschaffenheit.
Der wohl space-igste Grinder ist die Nummer 6. Der Space Case biete so gut wie alles. Einerseits ist er ein Grinder, gleichzeitig ist er aber auch noch ein Hasch-Maker. Es gibt ihn in allen Größen und bringt euch sicher den Neid aller Freunde ein. Nur beim Mahlgrad schneidet er ein bisschen schlechter ab als seine Konkurrenz. Seine vielen Funktion, die vielen verschiedenen Kammern und die Grinder-Lochtechnik sind jedenfalls faszinierend. Dies ist ein Grinder, der speziell für alle Verspielten und Technikfreaks gemacht wurde. Nur auf – rein – raus ist hier nicht. Oben rein – in der Mitte raus – unten bestes Piece ist hier eher die Devise. Für Partys und Kifferevents ist er wohl genau das Richtige.
Alle Grinder funktionieren gut, alle sind empfehlenswert und alle machen auch das, was man eigentlich will: Das Gras wird klein und fein zermahlen. Der Mix´n´Ball Grinder kann dazu auch noch Hasch grinden, der Space Case kann es produzieren, der von WeedWorld hat ein Fach in dem man das Dope reintun kann und die Holzgrinder sind halt doch einfach irgendwie urig. Auch wenn es hier Endnoten gibt, sagen die noch lange nichts, denn jeder muss im Prinzip selber beurteilen, was ihm wichtig ist und was ihm gefällt. In der Tabelle seht ihr ja, wie welcher Grinder genau abschneidet.
Na dann viel Spaß beim grinden und was auch immer ihr danach mit dem klein-geheckselten Zeug macht.


Werner Graf
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