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Naschkatzen und Königinnen

- vielen schmeckt(e) Haschkonfekt
Publiziert am: 28.03.03 - Medienformen: Medienform Text


Nasch,nasch, nasch. Auch mal etwas Hasch?
Besonders im legendären Club der Haschischfreunde labten sich europäische Intellektuelle an Haschspezialitäten. Die Künstler und Schriftsteller, die sich auf Initiative des Gründers Theophile Gautier ab 1844 regelmäßig in dem bekannten Pariser Hotel "Pimodan" trafen, schmauchten Cannabis und schleckerten Haschkonfekt namens "Dawamesc". Zu den berühmten Stammgästen des Club der Haschischfreunde zählten Charles Baudelaire, Victor Hugo, Honore Balzac und Alexandre Dumas. Doch sie waren längst nicht die prominentesten Liebhaber feiner Haschpralinen.
Die Königin des britischen Imperiums, Viktoria (im Amt von 1837 bis 1901), hatte eine Vorliebe für Haschkonfekt. Konsumiert wurde dies zum einen zum Genuss und zum anderen um schmerzhafte Menstruationsbeschwerden, unter denen sie regelmäßig litt, zu lindern. Viele andere Frauen dieser Zeit taten es ihr gleich und setzten die Leckereien gezielt zur Behandlung von Beschwerden ein. Frauen wussten auch damals schon, was gut ist und tut, solange die Dosierung stimmt. Die britische Königin Viktoria schätzte Hanf, nicht nur privat. Während sie an Konfekt knabberte und über die Lage in den Kolonien sinnierte, floss ab 1860 mit dem britisch-indischen Exportartikel Hanf Geld ins königliche Imperium. In der Außenhandelsbilanz nahm 1879 Hanf hinter Textilien, Tee und Opium den vierten Platz ein.
Als 1840 die "Ganjah Wallah Hasheesh Candy Company" ein Ahornsirup-Haschisch-Konfekt auf den Markt brachte, entwickelte sich dieses schnell zu einer der beliebtesten Süßigkeiten in den USA. Über 40 Jahre lang konnte man es überall im Land kaufen. Aber nicht nur als Genussmittel auch als Medikament bekam Cannabis im 19. Jahrhundert eine Breitenwirkung. Im Jahr 1842 wurde in den USA ein hochkonzentriertes Extrakt entwickelt, das sich zum zweithäufigst eingenommenen allgemeinmedizinischen Medikament entwickelte und dies fast bis zum Ende des Jahrhunderts blieb.
Und wenn die Königshäuser bis dahin nicht geschlossen sind, so wird dort wohl noch in hundert Jahren Hasch genascht.

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