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Auf nach Wien

Was alles passieren wird.
(pub. april 03)
Publiziert am: 28.03.03 - Medienformen: Medienform Text


Die Un-Drogenkonferenz tagt in Wien! Doch nicht nur Prohibitionsbefürworter werden in Wien sein. Nein, auch die weltweite Legalisierungsbewegung gibt sich ein Stell-dich-ein. Vom Drogenkongress über einer Demo bis hin zur sinnvollen Präventionsarbeit ist alles dabei. Der UN-Kongress bekommt Konkurrenz, gerade wenn man sich die Referenten ansieht. Um alle, die zur UN-Drogenkonferenz fahren, für Wien zu rüsten und um sich für eine humane Drogenpolitik einzusetzen, drucken wir auf dieser Seite alle Veranstaltungshinweise zur Wiener Drogenwoche ab.


Die Demo

12.04.2003
Für den Samstag, den 12. April, ist eine große Demonstration geplant. Mit dieser Demonstration wird das Ziel verfolgt, die Anliegen der Kongressteilnehmer und die während des Kongresses erarbeiteten Forderungen einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Außerdem wird mit der Demonstration gezeigt, dass wir mit der Drogenpolitik der UNO nicht einverstanden sind und Humanität statt Repression einfordern.


Der Kongress

10.04.2003 Die Einführung
Audimax der TU_Wien
Ab ca. 18.00 Uhr wird der Kongress in Wien eröffnet werden. Mehrere Legalisierungsaktivisten aus Italien, Österreich, Spanien, Deutschland und anderen Ländern geben einen Einblick in die regionale Lage und den Forderungen zur UN-Drogenkonferenz.


11.04. – 12.04.2003 Vorträge, Workshops, Diskussionen

11.04. von 10:00 bis 18:00 Campus der UNI Wien
12.04. von 10:00 bis 14:00 Campus der UNI Wien

Dealen als Arbeit (GEMMI - Gesellschaft für Menschenrechte von Marginalisierten und MigrantInnen)
Das Geschäft mit Drogen macht einen beachtlichen Teil der Weltwirtschaft aus. KonsumentInnen auf der ganzen Welt werden mit Genussmitteln, die an entfernten Orten angebaut und an wieder anderen Orten weiterverarbeitet werden, versorgt. Natürlich benötigt dieser Wirtschaftszweig – wie jeder andere – eine Menge an Beschäftigten. Anders als in anderen Branchen ist die Arbeit zum Großteil illegalisiert. Was eigentlich heißt die Beschäftigten selbst sind illegalisiert?

Kronzeugen, V-Männer und agent’s provocateurs (GEMMI - Gesellschaft für Menschenrechte von Marginalisierten und MigrantInnen)
Lauschangriff und das Konstrukt einer kriminellen Organisation waren die Anfangspunkte der „Operation spring“. Kronzeugenprogramme, Anonymisierung der Zeugen und die Koppelung dieser Instrumentarien müssen vor dem Hintergrund der Demontage der Zivilgesellschaft betrachtet werden.
Dabei erinnern wir uns an den Satz von Foucault: Die Strafe muss sich am stärksten bei jenen auswirken, welche die Untat nicht begannen haben.

Drogen und Rassismus (GEMMI - Gesellschaft für Menschenrechte von Marginalisierten und MigrantInnen)
Operation spring – Hintergründe – Analyse – Konsequenzen! Wir zerlegen das Konstrukt.
Mit der medialen Berichterstattung über die „Operation spring“ hat sich die Festschreibung „alle Afrikaner sind Dealer“ in Österreich durchgesetzt. In diesem Zusammenhang ist zu überlegen, in wie weit das eine Antwort auf die beginnende Selbstorganisation von AfrikanerInnen gegen den Rassismus war.

Des weiteren finden Workshops zu folgenden Themen statt:
- Geschichte der Prohibition (Gerhard)
- Antidrogenkrieg der USA und Drogen & Krieg (Peter M.; Robert Lessmann; Farid Ghehioueche; angefragt: Leo Gabriel)
- Weltweite Strategien der Repression (Michi; angefragt: Bush; angefragt: Petancourt; Farid Ghehioueche)
- Legalisierung oder Entkriminalisierung (Michi; Ronni; Jesionek; angefragt: Susanne Jerusalem)
Podiumsdiskussion zum Thema Legalisierung contra Entkriminalisierung aller Rauschmittel.
- Junkies & Repression (Rayna; Matti; Junkiebund Deutschland)
Anhand des Alltags der Betroffenen sollen deren Schwierigkeiten , auf Grund der Prohibition, aufgezeigt werden. Ständige Verfolgung , enorme finanzielle Kosten und mindere Qualität der Droge(n) machen ein "normales" Leben so gut wie unmöglich. Es gibt Möglichkeiten für ein menschenwürdiges Leben.
- Sex & Drugs & Rock `n` Roll (Michael K.; angefragt: Dr. Joachim Eul)
- Rituale und Drogen (Anna; angefragt: Gabriele Weiß)
- Aufklärung und Bewusstseinsbildung (Peter; angefragt: Hans Cousto)
- Drogenpolitik in der Linken (Peter M. - offene Diskussion)
- Drogen im Alltag, in der Freizeitgestaltung und Drogenkarriereberatung (T.; angefragt: Dr. Heino Stöver)
- Medizinische / gesundheitliche Aspekte (GRAS; angefragt: Peter Grünewald)
- Tiere, die sich bedröhnen (Michi; Giorgio Samorini)
- Repression in Österreich/Schweiz (angefragt: bushdoctor; angefragt: Jurist aus Innsbruck)

13.04. Offenes Programm
ab 14.00 Podiumsdiskussion, Ergebnisse im 7-Stern


Rahmenprogramm
Ein breites, buntes Rahmenprogramm wird vor, während und nach dem Kongress einen wichtigen Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit darstellen.
Durch die Veranstaltung von Konzerten, Filmvorführungen, Ausstellungen und Partys an unterschiedlichen Standorten in Wien wird die Thematik über den engen (und akademischen) Kreis des Kongresses hinaus einem breiten Publikum dargestellt.
Es ist wichtig, den Delegierten der Weltorganisation klarzumachen, dass wir für eine fundierte, ausgewogene und humane Drogenpolitik stehen. Deshalb kommt nach Wien und protestiert mit uns für eine humane Drogenpolitik.

Weiter Informationen unter:
www.u-n-o.org
www.hanfjournal.de/vienna2003




Kommt nach Wien und unterstützt den Kampf für die Legalisierung!

Unter www.hanfjournal.de/vienna2003 findet ihr alle Informationen über den Kongress, eine Mitfahrerzentrale und Auskünfte zu Übernachtungsmöglichkeiten.

Eine Schlacht ist zu schlagen! Für das Recht auf Rausch!

Autor: Werner Graf

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