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"Ich bin der Notanker aus Amerika!"
. . . das Interview mit Körmit dem Frösch
(Pub. April 2004)
Publiziert am: 07.04.04 - Medienformen: Medienform Text


Körmit der Frösch[1] zieht in den Bundestag ein. Zumindest, wenn es nach unseren Lesern geht, von denen 37,7 Prozent gerne von ihm regiert werden würden. Da bietet es sich natürlich an Körmit zu befragen, was er davon hält und was er denn als Bundeskanzler tun würde.

Und so hieß es für uns erste Kontakte mit dem allseits beliebten Körmit aufzunehmen. Doch einen Termin mit ihm zu bekommen, erwies sich als äußerst schwierig, denn schließlich ist neben dem Hanf Journal auch Disney an der grünen Kröte interessiert. Deshalb vereinbarten wir mit ihm ein absolut anonymes Date in einem kleinen – nur dem Hanf Journal bekannten –Berliner Coffee Shop und verfälschen an dieser Stelle dauerhaft seinen Namen, damit er auch wirklich anonym bleiben kann. Er ist zunächst kaum zu erkennen, wenn nicht hier und da die typisch grüne Haut unter seiner Maskerade hervorlugen würde. Sein Outfit schwankt zwischen Guerillero und Michel Jackson – so genau kann man das hier nicht beschreiben. Und seine Stimme zitterte bei jeder Antwort. War es die Nervosität als neuer Starpolitiker in Deutschland oder die Angst vor Mickey Mouse und ihrer Crew, die ihn unter Verschluss halten wollen, wir wissen es nicht. Zumindest konnten wir ihn treffen und ihm unsere wichtigsten Fragen stellen:

Hanf Journal: Man hat ja jetzt lange nichts von dir gehört, was hast du eigentlich die ganze Zeit getrieben?

Körmit: Nun, nachdem ich im Fernsehen unangefochten an erster Stelle stand, galt es für mich neue Herausforderungen zu meistern. Ich wollte einmal wirklich größenwahnsinnig werden und um dies zu sein, muss man die Weltherrschaft anstreben. Und wer die Welt einmal realistisch betrachtet, merkt, dass sich alles nur um die Honig-Produktion, den Honig-Handel und die Honig-Vorkommnisse eines Landes dreht und so begann ich all den Honig auf der ganzen Welt aufzukaufen. In der übrigen – honigfreien – Zeit, da hab ich mich dann einfach zugedröhnt – eine Bong geht noch, eine geht noch rein, sag ich da nur. Ihr hättet auch mal Miss Piggy erleben sollen, was die so wegstecken kann, unglaublich.

Hanf Journal: Unsere Leser haben dich ja zum Bundeskanzler gewählt, dabei warst du eigentlich nur als Nonsens-Antwort dabei. Wie schätzt du das ein, sind unsere Leser so witzig, so politikfrustriert oder wärst du einfach so ein guter Bundeskanzler?

Körmit: Wie, was heißt hier Nonsens-Antwort? Ich bin mir ja ziemlich sicher, dass selbst wenn ich nicht dabei gestanden hätte, die Leute meinen Namen auf die Zettel geschrieben hätten. Denn immerhin habe ich als Moderator der Muppet Show oft genug meine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt. Außerdem hatte ich schon seit längerer Zeit vor in die Politik zu gehen und dies ist quasi nur noch der letzte Anstoß. I’ll be back. Wenn Arnie Gouvernante werden kann, schaff ich’s doch locker bis zum Präsidenten der USA.

Hanf Journal: Nun mal im Ernst, warst du wirklich nicht überrascht?

Körmit: Na, ich meinte das eben schon ernst. Schaut euch doch nur mal all die faulen Säcke an, die derzeit für Deutschland Politik machen. Ich meine, so ein Bush ist vielleicht ein Arsch, aber er zieht wenigstens wie versprochen in den Krieg. Dass eure Politiker das mal so machen wie sie es sagen ist ja nicht wirklich zu erwarten. Und so überrascht es mich nicht im Geringsten, dass ich nun als Hilfeschrei – als Notanker quasi – aus Amerika eingewählt wurde um euch zu retten.

Hanf Journal: So gesehen kann man das natürlich verstehen (unsere verdrehten Augen können hier leider nur schwerlich dokumentiert werden). Aber was hast du denn nun als kommender Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland so alles vor?

Körmit: Na, zuerst werd ich natürlich alles tun um meinen eigentlichen Plan zu vervollständigen. Das heißt, die gesamte Honig-Produktion in Deutschland wird verkörmisiert, soll heißen, sie geht in den Staatsbesitz über. Und wo wir grad schon beim Thema sind, mir würde da noch so einiges einfallen, was man so verkörmisieren sollte. Und Wahlen werden selbstverständlich abgeschafft, zumindest so lange, bis ich Präsident von Amerika bin. Was neu an meiner Politik ist, fragen mich ja immer viele. Aber das ist ganz einfach zu beantworten. Mir geht es nur um mein Wohl – ok das von Miss Piggy schließ ich hier mal mit ein – und ausschließlich um mein Wohl. Das ist zwar bei den derzeitigen Politikern nicht anders – aber bei mir ist es nun auch öffentlich und der einzige Bestandteil des Wahlprogramms. So viele inhaltlichen Aussagen wie beispielsweise Ole von Beust in Hamburg habe ich erst gar nicht nötig.

Hanf Journal: Nun gut, bei all deinen egozentrischen Anmaßungen deinerseits, wie soll denn eigentlich dein Kabinett aussehen?

Körmit: Nun, das mit dem Außenminister ist so eine Sache. Am liebsten ja George W. Bush, der kennt sich wenigstens schon gut aus, aber der ist wohl leider nicht abkömmlich – zumindest noch bis zu den nächsten Wahlen. Aber zur Not tut es ja auch dieser Joschka, der scheint ja auch gerne überall mal mit einzumarschieren – das wird ein Heidenspaß. Als Finanzminister schwebt mir Bill Gates vor. Der weiß am besten wie man aus Scheiße Gold macht, wie man Kleinbürger abzockt und wenn wir ihm klar machen, dass es um die Weltherrschaft geht, lässt der sicher auch noch ein bissi was aus seinem Privatvermögen springen. Zum Innenminister werde ich wohl Darth Vader ernennen. Da kann ich mir dann wenigstens sicher sein, dass keiner mehr motzen wird. Die restlichen Posten werden einfach mit mir besetzt – so viel muss man da ja eh nicht erledigen. Ähm, ach ja, also eine Stelle hätten wir da ja schon noch, die der Praktikantin, dafür kommt nur Miss Piggy infrage (Körmit zwinkert anzüglich).

Hanf Journal: Und was wird eigentlich aus dem Kiffen?

Körmit: Na da bleibt alles beim Alten. Es bleibt knallhart verboten, nur die Führungsriege darf weiterhin jedwede Droge konsumieren, die sie will.

Hanf Journal: Na das kann ja heiter werden. Wir danken für dieses aufschlussreiche Gespräch.

   

So liebe Leser, da seht ihr mal was man davon hat, wenn man jemanden wählt, über den man nicht genau Bescheid weiß! Wir empfehlen daher in Zukunft: Erst informieren, dann entscheiden!



[1] Name von der Redaktion geändert


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