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Das „Hanf Journal“-Wörterbuch für Drogensprachen

Wir erklären euch Kiffern die anderen Drogenwelten
Erste Folge: Alkohol
(Pub. August 2003)
Publiziert am: 03.08.03 - Medienformen: Medienform Text


Wer wollte nicht schon immer mal wissen wie so eine Alkoholparty funktioniert? Manchmal wird man ja auch einfach hingeschleppt, und muss dann gucken wie man da überlebt. Gar nicht so easy. Lauter laute, schwankende und merkwürdig riechende Leute mit glasigen Augen. Und die sprechen noch dazu ein völlig abstraktes Kauderwelsch. Da kann man sich schon mal deplatziert vorkommen. Aber nicht mit dem „Hanf Journal“-Wörterbuch für Drogensprachen! Ab sofort seid ihr der absolute Bringer auf jeder „fremdsprachigen“ Party!

Was sie sagen und was sie damit meinen:
-„mann binnisch discht“ bedeutet: „Achtung ich bin möglicherweise überdosiert und neige zum Erbrechen.“ Man darf niemals die flüssige Schockwelle unterschätzen, die von der Eruption eines alkoholisierten Körpers ausgehen kann. Eineinhalb Meter Mindestabstand sind angesagt!
-alda jetz hörsde mir ma genau su“ – „Ich will meine Lebensgeschichte loswerden, hast du grad mal vier Stunden Zeit?“
-willse auffe fresse oder was?“ – „Entschuldigung, ich fürchte du hast das Supermann-Logo auf meiner Brust übersehen.“

Was man übersetzen können sollte:
„Wo ist denn hier bitte die Toilette?“ heißt auf Alkohol: „PISSÄNN!!“ Es dürfte zwei, drei Versuche dauern, bis ihr die richtige Lautstärke und den passenden vulgären Tonfall drauf habt, aber dann kann man richtig Spaß damit haben.
„Wo gibt’s hier was zu kiffen?“ – Oh oh! Bevor ihr dieses Thema anschneidet überlegt euch schon mal wo ihr eure Jacke hingehängt habt. Wenn ihr es dennoch nicht lassen könnt, müsst ihr euch tarnen. Als was? Natürlich als konservativer Prohibitionist: „Un immer diese schdingenden sughaschten Hibbies – gibts die bei euch auch? Und wo genau? Kannste mir das mal auf der Karte zeigen?“ Und schon habt ihr nicht nur was zu kiffen in petto, sondern auch eine Alternative zu dieser inzwischen wahrscheinlich eher skurrilen Party.
„Ich geh jetzt heim.“ - Gar nichts sagen, einfach gehen, merkt eh keiner . . .

Allgemeines
Immer möglichst laut sprechen bis schreien, die hören euch sonst einfach nicht. Der gemeine Alki hat schon kurz nach Beginn der Party seine Aufmerksamkeit so weit herabgesenkt, dass nur noch Schlüsselreize wie Ärsche, noch mehr Alkohol und eben lautes Schreien seine Isolation durchbrechen können.
- Es kann euch passieren, dass plötzlich alle um euch herum synchron zu brüllen anfangen. Das klingt dann oft wie „HÄ-ÄI BÄIBI“ oder „Schlaaand, Schlaand“(zu internationalen Fußballmatches), ist aber auf alle Fälle sehr verwirrend. Aber es ist gar nicht so kompliziert: Die singen! Und wie bei Alkohol üblich zählt nur die Lautstärke. (In solchen Momenten bekommt das Ganze eine amokläuferhafte Tendenz und wir empfehlen allen „Hanf Journal“-Lesern sich behutsam zurückzuziehen)
- Wenn euch keiner glaubt, dass ihr grad voll auf Alkohol seid, probiert das: Mitten auf eine Kreuzung stellen, „Ein schöner Tag“ (aus der Bierwerbung) singen und sich im Kreis drehen. Kommt definitiv original. Und die Polizei schert’s nicht, is’ ja nur ein Alki . . .

Bis zum nächsten Mal ihr Partylöwen! Dann erklären wir euch die Umgangsformen des besonders durchen Völkchens der Druffis (auch hochtrabend Ecstasy-User genannt).

Autor: Martin Schwarzbeck

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