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BRAVO goes schizophren

Die Bravo wir immer verrückter. Erst brachten Sie einen langen Artikel, wie schlimm eigentlich Cannabis ist und dann erklären sie Hanf zum Kult! Was soll das bedeuten?
Publiziert am: 19.12.02 - Medienformen: Medienform Text


Fleißige Leser des Hanf Journals haben es sicher mitverfolgt, dass die Bravo in ihrer Ausgabe Nr.18/2002 einen Artikel zu Cannabis veröffentlicht hat. Unsere Protestaktion gegen eine solche Aufklärung hat auch bei vielen Lesern Anklang gefunden. Doch nun hat die Bravo noch eins draufgesetzt: Kurzerhand erklärte die Kinderzeitung Hanf mit einer Halskette zum Kultobjekt. Objektive Aufklärung? Fehlanzeige. Reines schwarz-weiß Gequirle einer Zeitung, die sich offiziell anschickt, die Jugend zu informieren.
Wer die Zeitung auf Ihren Misstand hinweist, braucht nicht auf Einsicht zu hoffen. Denn um wirkliche Aufklärung geht es dort keinem. So leitete ein Leser des Hanf Journals unserer Redaktion einen Brief eines Mitglieds des Dr. Sommer-Teams zu, in dem er die sehr fragwürdigen Positionen verteidigt.
Laut Bravo sind diese sehr bemüht, das vorwiegend junge Publikum von Drogen eher abzuschrecken. Es wäre ihnen aber nicht möglich, eine wirklich lange und umfassende Abhandlung zu diesem Thema zu veröffentlichen. Schon allein diese Aussage ist widersprüchlich. Denn wer auf der einen Seite darauf hinweist, dass seine Leser noch so jung wären und sie eher auf die Gefahren von Drogen hinweisen wollen, auf der anderen Seite aber nicht bereit ist, einmal wirklich über Drogen zu informieren, gerät schon nahe an die Grenze der Schizophrenie. Die gewagte Erklärung, dass ein Hanfblatt-Kult-Anhänger nichts mit der Droge Cannabis zu tun hätte, überschreitet diese Grenze wahrscheinlich schon. Denn wer denkt wirklich an Hanfschokolade ohne THC, wenn er sich eine solche Kette umhängt. Die Begründung, dass dieses Zeichen gerade „IN“ wäre und deshalb auch abgedruckt wurde, ist einmal wieder rein populistisch. Würde es die Bravo ernst meinen mit einer objektiven Berichterstattung, hätten sie sowohl über Risken und Nebenwirkungen als auch über die angenehmen Seiten des Rausches berichten müssen.
Die Bravo ist nicht das einzige Medium, das haarsträubende Berichte über Cannabis veröffentlicht. Auch Spiegel oder ARD spielen ganz groß mit. Das Problem der Bravo sind nur die jungen Leser. Diese werden vollkommen falsch aufgeklärt, was das Thema Drogen betrifft. Es kann einfach nicht sein, dass man Heroin und Cannabis in einen Topf wirft und sich wohlwollend zu Alkohol und Nikotin ausschweigt.
Deshalb mein Fazit: Leute, vergesst die Bravo und kauft euch lieber ein gutes Jugendmagazin!
Autor: Werner Graf

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