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Feuer auf Caspers-Merk

Caspers-Merk präsentiert sich in imageorientierter Alkoholwerbung
Publiziert am: 01.02.04 - Medienformen: Medienform Text


Die Ausführungen in diesem Abschnitt zeigen mit aller Deutlichkeit die Inkonsequenz im persönlichen Verhalten der Bundesdrogenbeauftragten Marion Caspers-Merk betreffend Alkohol im Kontext der von ihr proklamierten Drogenpolitik.
Unter dem Titel „Moderne Drogen- und Suchtpolitik“ findet man auf der Eröffnungsseite des Themenschwerpunktes „Drogen und Sucht“ auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung den folgenden Absatz zu Alkohol und Nikotin:
„Die Drogenpolitik der Bundesregierung hat die früher einseitig erfolgte Fixierung auf die illegalen Suchtmittel aufgehoben. Nun stehen auch die legalen Drogen, wie Alkohol und Nikotin, im Vordergrund der Aktivitäten.“
Im Absatz zu den vier Säulen der Drogenpolitik kann man auf der gleichen Seite u. a. die hier folgende Aussage lesen:
„Angebotsreduzierung und repressive Maßnahmen tragen dazu bei, dass das Ausmaß an Suchterkrankungen durch eine verminderte Verfügbarkeit der Suchtmittel reduziert wird.“
In der Rubrik „Tabak/Alkohol“ des Themenschwerpunktes „Drogen und Sucht“ findet man mehrere Ausführungen zu den Risikofaktoren des Rauchens für die Gesundheit wie auch zu wirksamen Maßnahmen zur Reduzierung des Tabakkonsums , jedoch kein einziges Wort zur Alkoholabhängigkeit oder zu Maßnahmen zur Reduzierung des Alkoholkonsums.
Im Rahmen der Vorstellung der Studie „Policymix hat den größten Präventionseffekt“, die das ZEUS-Institut in Bochum durchgeführt hat und die den Einfluss der Alkoholwerbung auf den Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen untersucht, erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk , auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung u.a.:
„1. Kinder und Jugendliche fühlen sich insbesondere durch Imagewerbung stark angezogen. Die Werbung setzt aus diesem Grund coole Musik, coole Gruppen, Spaß und Action als Mittel bewusst ein. Deshalb möchte ich, dass in Deutschland auch im Alkoholbereich zukünftig nur produktorientiert anstelle von imageorientiert geworben wird. Es gibt diesbezüglich bereits Verhandlungen des Bundesgesundheitsministeriums mit der Alkoholindustrie durch eine freiwillige Selbstverpflichtung, diesen Bereich zu regeln.
2. Einschränkungen der Werbung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sind sinnvoll. [...]“
Bemerkenswert erscheint hier die Tatsache, wie die Drogenbeauftragte auf ihrer persönlichen Homepage in der Rubrik „Wahlkreis“ die Leser zu einem Streifzug durch ihren Wahlkreis einlädt. Über acht landestypischen Bildern steht wörtlich: „Auf dieser Seite möchte ich Sie zu einem kurzen Streifzug durch meinen Wahlkreis einladen. Machen Sie sich ein Bild von der Region, in der ich lebe und für deren Belange ich mich vor Ort und in Berlin einsetze.“ Auf den Bildern macht die Drogenbeauftragte auf subtile Weise auf die Belange der Winzer und Weinkellereien aufmerksam. Drei der acht Bilder stehen im direkten Zusammenhang mit dem Wein: Ein Bild mit „Blick auf die Rheinebene und die Vogesen“ zeigt die Schönheit der Weinberge in der Region, ein weiteres zeigt eine Großaufnahme von Trauben mit dem Text „das ,Kulturgut’ dieser Region“ und das dritte Bild zur Weinkultur zeigt die Drogenbeauftragte Marion Caspers-Merk höchstpersönlich beim Einschenken (Drogenverteilen) bei einer Weinprobe.

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