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Hanf und andere Entheogene
(pub. februar 03)
Publiziert am: 01.02.03 - Medienformen: Medienform Text


Den Musterkiffer gibt es nicht. Auch wenn mancher das gerne glauben würde. Hanfgenießer sind nicht alle gleich. Es gibt z.B. keine Standard-Kiffer-Musik. Der eine hört nur Techno, der andere Reggae, der nächste schwört auf Sixties-Rock und wieder andere sehen nur im Hip Hop die wahre Cannabis-Kultur. Höchst variabel und unterschiedlich; so verschieden und facettenreich die Menschen im Allgemeinen sind; Auch sonstige Äußerlichkeiten, wie Kleidung, Lebensart oder Gesinnung sind innerhalb der Hanfgemeinde bunt gemischt. Eines allerdings eint viele der bekennenden oder heimlich agierenden Marihuana-Freunde: das Interesse an anderen Entheobotanika, oder einfacher ausgedrückt, die Neugier auf weitere psychoaktive Gewächse und Substanzen. Das ist weiter auch kein Wunder. Der uns offiziell verbotene Dope-Genuss birgt vielerlei interessante Erfahrungen und Neuland-Entdeckungen und weckt außerdem Gedankenreich anregende, ungekannte Emotionen. Wäre dem nicht so, gäbe es wohl kaum so viele Freudens- und Leidensgenossen, welche sich – immer mit einem Bein vor Gericht – über Jahre hinweg freiwillig der Repression und der Gefahr des sozialen Abstiegs aussetzen. So ist es durchaus möglich, dass andere Pflanzen oder Synthetika ähnliche Bewusstseinszustände und Geisteshaltungen induzieren. Aus diesem oder ähnlichem Ansatz heraus probieren einige hanferfahrene Konsumenten gern auch mal andere Drogen, meist solche, die man gemeinhin als psychedelisch bezeichnet. Zum Beispiel Psilocybinpilze, Meskalinkakteen und LSD 25, aber auch gefährliche Vertreter der halluzinogenen Familie, wie die immer beliebteren Nachtschattengewächse Stechapfel und Tollkirsche. In jüngerer Zeit erfreut ein Gewächs namens Ska Maria Pastora, auch bekannt als Salvia divinorum, die Gemüter der Psychonauten. Auch im Labor hergestellte Psychoaktiva sind in vielfältiger Auswahl längst kein reines Underground-Produkt für eingeweihte Kreise mehr.
Im Dienste der Aufklärung widmet sich das Hanf Journal daher in unregelmäßigen Abständen anderen Entheogenen wie Kava-Kava, Salvia und Ephedra, aber auch den sogenannten ‚harten Drogen’, wie Opium und Heroin sowie den wirklichen Einstiegssubstanzen Tabak und Alkohol. Völlig zu recht, wie ich finde.
Von der gleichen Motivation getrieben, organisiere ich zur Zeit mit Hartwin Rohde den ENTHEOS KONGRESS, welcher am 21. und 22. August dieses Jahres in Berlin stattfindet und mit so großartigen Referenten wie Jochen Gartz, Wolfgang Bauer, Werner Pieper, Claudia Müller-Ebeling, Hans Cousto, Christian Rätsch, Roger Liggenstorfer, Mathias Bröckers, Joachim Eul, Howard Marks, Tilmann Holzer und Frank Fuchs aufwartet. Da gleicher Orts am 23. die Hanfparade stattfindet, erwartet den an der Drogenthematik Interessierten also ein dreitägiges Mega-Event der Superlative.
Und alles für die psychedelische Aufklärung und im Namen einer von Lebenssinn geprägten Spiritualität. Let’s rock on.

Autor: Markus Berger

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