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Völker hört die Signale ...
... die Hanfparade erkämpft das Kifferrecht
Es war einmal... Nein, besser gesagt es waren einmal ein paar wenige Aktivisten, die sich anschickten, einen Verein zu gründen. Aber dies sollte kein normaler Verein sein, es sollte einer sein der Deutschland verändert! Einer der die Legalisierungsbewegung verbindet und für Cannabis Lobby macht. Zum Anlass der 6. Hanfparade nun eine kurze Erfolgsgeschichte des Hanparade e.V.:
Publiziert am: 22.08.02 - Medienformen: Medienform Text


Im Februar 1997 trafen sich in Berlin eine Hand voll Legalisierungs- Aktivisten, um einen Verein zu gründen. Einen ganz besonderen: Der Hanfparade e.V. Sie wollten somit eine Veranstaltung ins Leben rufen, die alle Organisationen, Parteien und Menschen, die für eine Legalisierung von Cannabis einstehen, in Berlin jedes Jahr zusammenbringt. Und am 23. August 1997 war es dann soweit: die erste Hanfparade in der deutschen Geschichte. Seit dieser Zeit, findet sie jedes Jahr statt. Anfangs fanden sich nur 600 Demonstranten zusammen, doch heute ist es mit durchschnittlich 40.000 Teilnehmern die größte Legalisierungs-Veranstaltung in ganz Deutschland. Martin Müncheberg, seit 1998 Mitglied im Vorstand des Vereins ist schon von Anfang an dabei: ?Wir wollen der Politik zeigen, dass wir keine Verbote oder Strafverfolgung brauchen, sondern eine ehrliche Aufklärung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis benötigen! Unser Verein baut das Gerüst der Hanfparade. Und wir wollen, dass möglichst viele Organisationen und Vereine unser Gerüst mit Leben füllen.?, erzählt der engagierte Legalisierungskämpfer. Vom Deutschen Hanfverband und der Cannabis- Kampagne bis hin zu einigen Parteien, sind dort viele verschiedene Initiativen vertreten. Dazu traten viele prominente Künstler wie Cashma Hoody oder Joint Venture auf der Hanfparade auf.
Wirkliche Probleme mit der Polizei gab es laut dem Verein nie. Schließlich sind dort ausschließlich friedliche Kiffer anzutreffen. Die Beamten kontrollierten zwar durchschnittlich 50 Teilnehmer pro Jahr, aber ?gelegentliche User? mussten bis jetzt nicht zittern. Bei Drogenhändlern drückte die Polizei aber kein Auge zu. Dennoch kooperierten die ?grünen Beamten? bis jetzt gut mit den Veranstaltern. Schließlich haben diese schon verstanden, dass von Cannabiskonsumenten keine Gefahr ausgeht - anders als der Berliner Senat. Denn 1998 hätte die Hanfparade beinahe nicht statt finden können. Mit der Begründung, die Parade sei keine politische Veranstaltung, wollte der Berliner Senat sie abschaffen. Doch in der zweiten Instanz vor dem Landesgericht Berlin, gelang es dem Verein, dieses wichtige ?Fest der Kiffer? zu retten. Doch auch heute noch haben es die Veranstalter mit den Behörden schwer. So ist es nicht einfach, eine Sondernutzungserlaubnis für Verkaufsstände zu bekommen. Aber auch das kann die Hanfparade nicht stoppen. So findet sie auch dieses Jahr wieder statt und es werden zehntausende Besucher aus der gesamten Bundesrepublik erwartet. Du auch!

Katrin Schmidberger


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