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wirtschaft
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Räucherwerk - Tradition und Gegenwart
(erschienen aug. 2002)
Publiziert am: 21.08.02 - Medienformen: Medienform Text


Die Tradition, aromatische Substanzen zu verbrennen oder zu verglühen, lässt sich in allen Kulturkreisen bis in die früheste Menschheitsepoche zurückverfolgen.
Seitdem die Menschen die Energie des Feuers für sich nutzbar machten, werden auch Räucherungen mit getrockneten Pflanzenteilen durchgeführt.
Während Räuchern in großen Teilen Asiens eine ungebrochene Tradition hat, findet diese Art der Verwendung von Pflanzen auch in unserer Gesellschaft mit dem Trend zu Rückbesinnung auf fast verloren gegangene spirituelle Werte und Weisheiten und der Suche nach einer neuen Verbundenheit mit der Natur seit einigen Jahren erneutes, zunehmendes Interesse.
Bis heute werden Räucherungen immer in folgenden Grundformen angewandt:
Entweder die Räucherungen dienen der Reinigung, Desinfektion oder Konservierung, oder der Steigerung von Wohlbefinden und Lust, oder werden im rituell-spirituellen Kontext angewandt, um etwa den Effekt von Meditations- und Entspannungstechniken zu unterstützen oder die Verbindung von der irdischen zur Welt der Götter zu schaffen.
Oder nutzt man das Räucherwerk, damit man nicht beim kiffen entdeckt wird und das Räucherstäbchen als Alibi angezündet dem Aufpasser die Sinne verzaubert.
Verwendungsarten gibt es viele.

Der Geruchssinn bildet die direkteste Verbindung zwischen Hirn und Aussenwelt. Den aromatischen Rauch nehmen wir über den Atem und das Geruchsorgan in den Körper auf und verbinden uns über das autonome Nervensystem (Bewegungszentrum) ebenso wie das Limbische System (Gefühlszentrum) mit der essenziellen Information der Pflanze.

Das Interesse an und der Gebrauch von Räucherwerk nimmt in den westlichen Ländern seit einigen Jahren ständig zu. In allen Informationsmedien unserer Zeit bis hin zur Regenbogenpresse, sind ausführliche Berichterstattungen zum Thema ‚Düfte und ihre Wirkungen‘ zu finden. Durch Heilpraktiker und Ärzte, die sich mit Naturheilmedizin beschäftigen, ist Aromatherapie längst kein Fremdwort mehr.

Nag Champa, Magnolia Champaka, eines der bekanntesten Räucherstäbchen wird von den Hindus als heiliger Baum betrachtet. Die gelben Blüten werden an Tempeln geopfert oder bei Heiratszeremonien auf die Körper der heiratenden gerieben. Ebenso wird die Blüte in Indonesien gerne von den Frauen benutzt, die sie dort als Haarschmuck tragen. In der traditionellen Ayurveda wird diese Blüte zur Entspannung eingesetzt und wirkt so dem Alltagsstress entgegen.

Nähere Informationen zu anderen Sorten und deren aromatherapeutischen Verwendungsweisen findet ihr auf www.nagchampa.de, bei uns auf dem Markt der Möglichkeiten während der Hanfparade sowie auf der Party abends oder direkt in unserem Geschäft in der Stargarder Str. 45 im Prenzlauer Berg, Berlin.

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