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Cannabis-Revolution in Bayern

(Pub. Januar 2004)
Publiziert am: 08.01.04 - Medienformen: Medienform Text


Gerlinde Kaupa, Mitglied im Bundestag, warnte bereits in der Presse vor einem „Kiffer-Treffen“ in Passau. Es sei nur eine Werbeveranstaltung für ein gefährliches Produkt. Und das bringt sie auf die Palme, war zu lesen. Diese Fehlbeurteilung von der Drogenbeauftragten der CDU-/CSU-Fraktion wundert uns nicht. Als Fahrradverkäuferin kann man sie schließlich nicht gerade als Fachfrau für Drogenpolitik bezeichnen. Und wir haben uns immer gewundert warum aus dem Land von Beckstein und Stoiber nur drogenpolitischer Nonsens zu hören ist. Da auch Beckstein und Stoiber keine Leuchten in Sachen Drogenpolitik sind, kann man ihnen mangelndes Urteilsvermögen schlecht vorwerfen. Deshalb möchte das „Hanf Journal“ der CSU helfen und folgende kostenlose ganzseitige Anzeige zur Verfügung stellen: „Die CDU-/CSU-Bundestagsfraktion sucht Fachleute für Drogenpolitik. Cannabiserfahrung erwünscht, aber keine Vorraussetzung“.
Die Passauer Hanftage, organisiert von der Passauer Hanf-Initiative und den Grünen, haben jedenfalls ganz andere Ziele: Legalisierung von Cannabis und Auftakt der Kampagne „Freiheit allen Hanfgefangenen“ von der Grünen Hilfe. Diese Kampagne wird auch vom Verein für Drogenpolitik (VfD) und dem Deutschen Hanf Verband (DHV) unterstützt (das „Hanf Journal“ berichtete bereits). Vom 12 bis 14.02.2004 wird Passau zum Treffpunkt der drogenpolitisch Verfolgten. Zum Auftakt wird am Donnerstag, dem 12.02., im Scharfrichter-Kino der Dokumentarfilm „Haschisch“ von Daniel Gräbner über die Haschischproduktion in Marokko gezeigt. Der Produzent und Regisseur werden selbst anwesend sein, marokkanischen Tee kochen und anschließen für eine Filmdiskussion zur Verfügung stehen. Für Freitag, den 13.02., ist eine Podiumsdiskussion geplant. Samstag, den 14.02., ab 14 Uhr: Protestmarsch gegen die polizeiliche Strafverfolgung von harmlosen Kiffern durch die Stadt. Danach werden die Demonstranten kostenlos mit leckerem vegetarischem Hanf-Eintopf aus der „Volksküche“ versorgt und ab 20 Uhr steigt dann die breiteste Party rechts und links vom Inn.
Zwei Dinge sind wichtig: Erstens Solidarität mit den Verfolgten in Bayern zu zeigen und zweitens die Acrylbong zu Hause zu lassen. Denn mit den bayerischen Polizeibeamten ist nicht zu spaßen und es wäre doch wirklich schade um das gute Stück, wenn es von einem „Grünen“-Helfer gestohlen wird. Also, wir sehen uns in Passau . . .

Infos: www.hanf-initiative.de, www.drogenpolitik.org, www.hanfverband.de, www.gruene-hilfe.de, www.gerlinde-kaupa.de
Autor: Mangas

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