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Lieber Hans Eichel,

(pub. Juli 2003)
Publiziert am: 26.06.03 - Medienformen: Medienform Text


Götz Widman, will Weed man! Der bekannte Liedermacher will sogar noch mehr. Er will den Staat sanieren! Daher schrieb er einen offenen Brief an Hans Eichel, den das Hanf Journal exklusive an dieser Stelle veröffentlicht.


Lieber Hans Eichel,

kaum ein Politiker kann einem im Moment so Leid tun wie Sie. Als genialer Sparfuchs gestartet, stehen Sie zur Zeit überall nur noch als Pleitegeier da. Und Sie können noch nicht mal so richtig was dafür, erst waren es die Altlasten der Regierung Kohl, dann die miese Weltkonjunktur, jetzt müssen Sie überall die letzten Cents zusammenkratzen und kommen doch nicht über die Runden. Sie sehen traurig aus in letzter Zeit, man merkt Ihnen an, dass Ihr Job Sie fertig macht.

Ich würde Ihnen gerne helfen. Leider fürchte ich, dass meine eigenen bescheidenen finanziellen Mittel nicht ausreichen werden, Ihnen ernsthaft aus der Patsche zu helfen. Aber ich habe eine Idee für Sie, die Milliarden bringen könnte. Herr Eichel, falls Sie das hier lesen, ordnen Sie es bitte nicht unter Satire ein. Was hier steht ist ernst gemeint. Statt die Mehrwertsteuer zu erhöhen oder die Tabaksteuer und damit Millionen von Menschen furchtbar auf die Nerven zu gehen, was Sie garantiert bei den nächsten Wahlen zu spüren bekommen werden, wäre es doch sicherlich besser für alle, wenn Sie sich das Geld bei einer Personengruppe holen würden, die begeistert wäre, endlich Steuern zahlen zu dürfen.

Mit einer Steuer auf Cannabisprodukte könnten Sie einen Haufen Geld einnehmen und noch mehr sparen. Sie würden dem organisierten Verbrechen einen Riesenmarkt nehmen, etliche neue, noch mehr Steuern zahlende Unternehmen und Tausende von legalen Arbeitsplätzen schaffen und nicht zuletzt Polizei, Gerichte, Gefängnisse und ganz besonders die Betroffenen massiv entlasten.

Der volkswirtschaftliche Nutzen eines Umdenkens in der Drogenpolitik ist schwer zu berechnen, liegt aber auf jeden Fall im mehrfachen Milliardenbereich. Schwere Zeiten brauchen mutige, nach vorne orientierte Entscheidungen. Herr Eichel, ich würde mich freuen, wenn Sie mal drüber nachdenken würden.





Autor: Mit freundlichen Grüßen Ihr Götz Widmann

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