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Deutschland fand die Superbong
And the winner is . . .
(Pub. Juni 2004)
Publiziert am: 09.06.04 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal  juni04 artikel Deutschland fand die Superbong

Die Suche hat ein Ende . . . Das Hanf Journal und die Bongschmiede Roor sind auf der Suche nach Deutschlands bester Bong fündig geworden. Durchgesetzt hat sich ein relativ simpler, aber dennoch sehr effektiver Vorschlag aus Waghäusel. Dieser besticht gerade durch die optimal genützten Kühlwege. Auch die Umsetzung ist möglich, was leider bei den meisten Modellen nicht der Fall war.


Wer eine Bong blasen möchte, muss dafür einiges beachten. Das Wichtigste ist wohl, dass der Vorschlag an einer mittig eingezeichneten Gerade spiegelbar sein muss. Das kommt daher, da beim Glasblasen das Rohmaterial auf über 2.000 Grad Celsius erhitzt werden muss. Dabei rotiert das Glas ständig. Dies bedeutet, dass beim Glasblasen nur symmetrische Formen erzeugt werden können. Viele Vorschläge, so auch der zweite Platz, wollten ihr Glas gebogen oder Rundungen einbauen. Leider ist dies aber nicht wirklich möglich. Würde die Bong gegossen werden, wäre es kein Problem. Nur wenn man das gerade Stück Glas um die Ecke biegen würde, wäre bei unserem Beispiel – Platz zwei (siehe oben in den Ecken) – der untere Glasboden so dünn geworden, dass er schon beim Einfüllen des Wassers springen würde. Außerdem sind solche Biegungen allein schon wegen der Rotation des Glases über dem Feuer nicht möglich.


Prinzipiell waren wir sehr überrascht über die vielen kreativen Einsendungen. An alles wurde gedacht – nur nicht immer an die Umsetzung. O.k., manch einer wollte sich schon vor der Preisverleihung ehren. Wie meinte ein uriger Berliner: „Und nun kommt ihr daher, wollt mir dit Ding och noch umsonst bauen und mich als genialen Konstrukteur preisen. Hut ab!“ Hmm nun, den Platz eins hat dieser „geniale Konstrukteur“ nicht erhalten – aber immerhin wurde es noch der siebte Platz (auch in den Ecken zu sehen) – was zwar keine Bong bedeutet – aber doch schon mal eine Auszeichnung ist.


Über hundert Vorschläge erreichten unsere Redaktion. Dass da die Auswertung schon ein bisschen länger dauert, liegt auf der Hand. Wenn ihr sehen wollt, ob ihr etwas gewonnen habt, müsst ihr einfach die Ecken durchsehen. Der erste Platz wird umgesetzt werden, leider ist Platz zwei und drei nicht umsetzbar und so bekommen sie, genau wie die Gewinner auf Platz vier bis sechs eine super Roorbong zugesandt. Irgendwie hatten natürlich auch die Recht, die sich fragten, ob es an einer Roor-Bong noch etwas zu verbessern gäbe. Nun, da ist zwar schon etwas dran, aber die vielen verschiedenen Ideen haben auch gezeigt, dass es immer eine Möglichkeit gibt, eine kleine Verbesserung mit einzubauen.


Das Hanf Journal und Roor bedanken sich bei allen Teilnehmern dieses Kreativ-Gewinnspiels und hoffen, dass die Gewinner ihre Bongs in Ehren halten. Leider ist uns die Adresse des zweiten Siegers abhanden gekommen, also falls du deine Bong hier auf Platz zwei wieder erkennst, solltest du dich schnell bei uns melden (0 30 / 44 67 59 01), allen anderen schon einmal herzlichen Glückwunsch. Ein Bild von der fertigen Siegerbong reichen wir noch nach . . . muss ja erst noch geblasen werden. Wie wir hörten, versuchen sich die Jungs von Roor auch mal an der Bong auf Platz 13 – ein Bong-Frau. Solche Frauen zu erstellen, gilt in der Glasbläserei als Königsdisziplin . . . und da muss Roor natürlich einmal ran. Auch davon werdet ihr bei Gelegenheit noch Bilder sehen.



Werner Graf


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