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Kommentar - Iraq attack III

– Bush Junior bringts zu Ende
(pub. maerz-03)
Publiziert am: 01.03.03 - Medienformen: Medienform Text


Die letzten Wochen haben gezeigt, dass Millionen von Menschen auf der Welt für eine friedliche Lösung des Irakkonfliktes eintreten. Auch viele Regierungen versuchen, einen Krieg gegen den Irak abzuwenden. Doch Bush und seine Administration beeindruckt das nicht. Die ist immer noch fest entschlossen, im Namen von Gerechtigkeit und Demokratie, Saddam Hussein und seine Leute zu „entwaffnen“, also den Irak platt zu machen. Man kann ja der Meinung sein, dass bei einem Konflikt bzw. einer Bedrohung militärische Gewalt als letztes Mittel legitim sein kann. Doch wenn ein Blair oder ein Bush argumentieren, dass sie das im Namen von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten tun, ist das einfach nur Verarschung. Das nimmt denen doch keiner wirklich ab?
Die Menschenrechtssituation im Irak ist grauenhaft. Das gleiche gilt aber auch für viele andere Regionen weltweit, wo ebenfalls schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind, die interessieren die beiden nicht. Wir können uns nicht über den einen Staat laut entrüsten und den anderen mit Schweigen tolerieren oder aktiv unterstützen. Die internationale Gemeinschaft sollte sich um Lösungen bemühen, die zu einer Verbesserung der Menschenrechtssituation im Irak führen, und nicht zu einer Verschlechterung, zu einem unnötigen Verlust von Leben und vermehrtem Leid!
Und noch ein paar Worte zur UNO (United Nation Organization): Vor fünfzig Jahren wurde eine weltweite Organisation geschaffen, die bei Konflikten zwischen Ländern vermitteln und eine friedliche Lösung erreichen soll. Im Moment habe ich den Eindruck, für manche ist die UNO nur noch zum Abnicken von Kriegen da. Wenn die UNO eine Zukunft haben soll, müssen sich ihre Mitgliedsstaaten auch an die Ziele und Strategien der internationalen Gemeinschaft halten und dürfen sie nicht einfach übergehen und links liegen lassen. Damit droht gerade Bush und versucht so, die UNO-Staaten zu erpressen, super demokratisch.
Ein Präsident, der nicht demokratisch gewählt wurde, braucht der Welt doch nichts von Demokratie und Gerechtigkeit erzählen. Und was ist das für ein Mensch, der in der einen Hand die Bibel bzw. den Koran hält und mit der anderen Hand den Knopf für den elektrischen Stuhl oder die Gaskammer drückt? Ein Mensch, der für Öl, Macht und Ruhm den Tod tausender Menschen in Kauf nimmt, ist für mich eine Bedrohung für einen globalen Frieden. Und das trifft sowohl auf Saddam, als auch auf Georg W. zu. Doch vor wem muss die Welt nun mehr Angst haben?

Autor: Katrin Schmidberger

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