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Ein Jahr danach - der DHV zieht Bilanz

(pub. maerz 03)
Publiziert am: 01.03.03 - Medienformen: Medienform Text


Erst in der letzten Ausgabe berichtete das Hanf Journal von der Auflösung des europäischen Hanfverbandes A.H.E.U.. Der Deutsche Hanf Verband dagegen feiert auf der diesjährigen CannaTrade seinen ersten Geburtstag. Zeit für eine erste Bilanz.
Der Deutsche Hanf Verband (DHV) wurde von Emanuel Kotzian, Werner Graf und Dirk Rehahn auf der CannaTrade 2002 offiziell vorgestellt. Das neuartige des DHVs war die Organisationsform. Der Verband hatte sich „ganz bewusst für eine Firmenstruktur entschieden.“ Er hat es sich zum Ziel gemacht, Diskriminierungen des Produktes Hanf aufzuheben und Hanf im wirtschaftlichen Bereich zu etablieren.
Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört die direkte Lobbyarbeit in Berlin, wo der DHV zu diesem Zweck ein Zentralbüro unterhält. Spezialisten aus dem Presse- und Lobbybereich leisten hier die Kernarbeit, um das Blickfeld von Politik und Gesellschaft auf das Geschehen im Hanfmarkt zu lenken. So fanden im ersten Jahr bereits zahlreiche Gespräche und Treffen mit Vertretern aus Politik und Justiz statt. So sorgte der Verband bereits zweimal in Funk und Fernsehen für Schlagzeilen: Die Verhaftung von Georg Wurths (Geschäftsführer des DHV) 63 Faserhanfstauden auf der Hanfparade waren der Auslöser für den Legalisierungssong „Gebt das Hanf frei“. Während der Koalitionsverhandlungen der Bundesregierung machte der DHV zusammen mit Rumpelstilzchen und dem Hanf Journal durch eine Sträflingsaktion auf die desolate Drogenpolitik in Deutschland aufmerksam.
Neben der direkten Lobbyarbeit werden den Mitgliedern des DHV verschiedene verbandstypische Dienstleistungen und Services angeboten. So zum Beispiel kostengünstige Kommunikationswege innerhalb des Verbandes, verschiedene Publikationen, sowie eine Mitgliederzeitung.
Mittlerweile gehören dem wirtschaftlichen Lobbyverband über 40 Mitglieder an. Aber er ist auch ein Partner für verschiedene drogenpolitische Organisationen und Vereine. Er fördert ideell, logistisch aber auch materiell Initiativen und Vereinigungen, die an der Entwicklung von Hanf sinnvoll mitarbeiten. So arbeitet der DHV beispielsweise mit dem Verein für Drogenpolitik (VfD), www.cannabislegal.de oder auch dem Hanfparade e.V. zusammen.
Und was hat der Verband nach so einem ersten turbulenten Jahr vor? „Wir werden an die erfolgreiche Arbeit anknüpfen. Deshalb wollen wir die Serviceangebote für unsere Mitglieder weiter verstärken und an neue Lobbygruppen und Parteien herantreten“, berichtet der Geschäftsführer. Am Wochenende der diesjährigen Hanfparade soll nun die erste Mitgliederversammlung stattfinden. Wir sind gespannt, wie es mit dem DHV weiter geht.


Autor: Katrin Schmidberger

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