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Freiheit allen Hanfgefangenen!
Hanftage in Passau ein voller Erfolg
(Pub. Maerz 2004)
Publiziert am: 08.03.04 - Medienformen: Medienform Text


Schon in der Vorberichterstattung zu den Passauer Hanftagen war zu spüren, dass diese Stadt und ihre politischen Vertreter so etwas noch bisher nicht erlebt hatten. Es wurde also Zeit, dass auch in Passau die Wahrheit über Drogen auf den Tisch kam.

Böse Vorwürfe von wegen Werbung für Drogen oder Verharmlosung von Cannabis mussten sich die Veranstalter der Passauer Hanftage um Sokratis Zacharopoulos im Vorfeld der Hanftage gefallen lassen. Von der drogenpolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion Gundula Kaupa bis hin zu den Stadtoberhäuptern wurden ihnen nur Steine in den Weg gelegt und so war es nicht möglich, die Podiumsdiskussion am Freitag in einem öffentlichen Raum stattfinden zu lassen.

Doch trotz all der Steine und Vorwürfe ließen sich die Hanfaktivisten nicht beirren und schritten zur Tat. Den Auftakt bildete die Vorführung des Filmes „Haschisch“, zu dem rund 100 Personen erschienen waren. Zu der Podiumsdiskussion am folgenden Tag fanden sich circa 70 Personen ein, was für eine Stadt wie Passau als Erfolg gewertet werden muss, denn schließlich waren nicht einmal bei der Diskussion zum Abgabemodell in Berlin mehr Menschen anwesend. Und so kam es, dass zwischen Tilmann Holzer (Verein für Drogenpolitik), Eike Hallitzky, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Carsten Labudda (PDS), Sebastian Kahlert (Rechtsanwalt) und Armin Dickl (Junge Union) eine lebhafte und konstruktive Diskussion begann, die von unserem Chefredakteur moderiert wurde. Gerade die vielen kritischen Anmerkungen der Besucher machten diese Veranstaltung interessant und ermöglichten eine ehrliche und sachliche Abwägung der Gründe für und auch gegen eine Legalisierung von Cannabis. Seien es die Erfahrungen der Drogenberatungsstellen in Passau oder auch die Sorge um die Jugendlichen, all diese Punkte wurde aufgenommen und von den Podiumsteilnehmern ernsthaft reflektiert. Zusammenfassend lässt sich wieder einmal sagen, dass von Seiten der Prohibitionisten kein wirklich stichhaltiges Argument geliefert wurde, zumindest keines, dass nicht entkräftet werden konnte.

Zur der Demonstration am nächsten Tag erschienen dann nochmals rund 100 Personen, welche passend zu der Aktion der Grünen Hilfe die Freiheit aller Hanfgefangenen forderten. Und da dies alles so gut zusammenpasste wurde, auch noch Jo Biermanski als Redner bei der Demo geworben, der auf die Problematik der Hanfgefangenen einging. Als zweiter Redner trat noch Werner Graf (Hanf Journal) auf, welcher treffend resümierte: „Friedliche Kiffer zu Hause brauchen keine Polizisten, sie brauchen ihre Ruhe.“

Teo Nanacatl


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