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Lügen, Skandale, Repressionen

Mörderkraut wird pazifistischer Kommunistendreck
(Pub. November 2003)
Publiziert am: 02.11.03 - Medienformen: Medienform Text


In einer Zeit voller Engstirnigkeit, auf dem Weg vom größten Krieg aller Zeiten in den kältesten, in dem ein Knopfdruck über den Untergang der Menschheit entscheiden konnte, war auch Drogenpolitik nichts als Propaganda.

1948 befanden sich die USA mitten in der antikommunistischen Ära unter Senator McCarthy. Die Propaganda vom Mörderkraut Marijuana wurden vom Chef der US-Drogenbehörde, Harry J. Anslinger, leise begraben. Die offiziellen Verlautbarungen wurden der politischen Situation angepasst und auf das neue Ziel ausgerichtet: nicht mehr die Hautfarbe stand im Kreuzfeuer der rechtsgerichteten Politik, der Inhalt im Kopf war nun zu bekämpfen. Gedanken an Kommunismus, Freiheitsrechte und gegen Aufrüstung. So wurde Schluss gemacht mit der Propaganda vom aggressiv machenden Marijuana, nein die Wirkung sei viel verheerender! Die Droge mache friedlich und verwandle jeden Konsumenten zum Pazifisten. So würde das von Kommunisten unters Volk gebrachte Rauschgift die Kampfmoral der amerikanischen Armee schwächen. Durch Cannabis zum Staatsfeind – diese These und die 180 Grad-Wende wurde erstaunlicherweise auch von der so genannten freien Presse unterstützt.

Jahrzehnte später gestand Anslinger in seinen Memoiren „The murderers“ McCarthy jahrelang persönlich mit illegalen Morphinen versorgt zu haben. Agenten der Bundesdrogenbehörede (FBN) konnten die Deals bestätigen. Anslinger wollte so vermeiden, dass der drogenabhängige Senator von den Kommunisten hätte erpresst werden können.

Durch die Meinungsmache von Anslinger beeinflusst, bestätigte der Kongress einhellig die Beibehaltung des Hanfkonsumverbotes. Zusätzlich wurde der Anbau untersagt, weswegen Millionen Tonnen des Rohstoffes importiert werden mussten, um die Industrie ausreichend zu versorgen. Dass die Argumentation für das Verbot sich nun auf exakt gegenteilige Behauptungen stützte wie zuvor, wurde in der Öffentlichkeit kaum realisiert.

Und wenn es auch heute noch regelmäßig heißt „Neueste Erkenntnisse haben ergeben . . .“, dann bleibt die Frage, inwieweit auch heute Drogenpolitik Ideologie und Propaganda bleibt.

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