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„Organisiertes Erbrechen“ erobert Bundespolitik

Verantwortliche für die Einführung von Brechmitteln übernehmen bundesweite Verantwortung.
Publiziert am: 05.11.02 - Medienformen: Medienform Text


Nicht nur, dass die rot-grüne Regierung nichts für Kiffer tun will. Nein, sie berufen sogar noch zwei Politiker aus dem ehemaligen rot-grünen Brechsenat in Hamburg an die vorderste Front ihrer Parteien. Sowohl Krista Sager als auch Olaf Scholz übernehmen nun eine führende Rolle bei den Grünen und der SPD. Frau Sager ist eine der neuen Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag und Herr Scholz wurde zum Generalsekretär der ach so sozialen Demokraten ernannt. Beide haben als damalige Senatoren, in den letzten Monaten der rot-grünen Regierung, in Hamburg Brechmittel eingeführt. Der Einsatz von Brechmitteln ist der wohl menschenverachtendste und unwürdigste Umgang mit Dealern in ganz Deutschland.
Das diese beiden nun einen Karrieresprung gemacht haben, kommt eigentlich einem Skandal gleich. Es hat nur noch keiner bemerkt. Das ganze ist umso bedauerlich, da bereits ein Mensch durch den Brechmittelvergabezwang qualvoll sein Leben lassen musste. Der 19jährige Achidi verstarb durch die Fehlentscheid auch dieser beiden Politiker.
Laut Aktenlage haben die Fahnder beobachtet, wie Achidi auf der Straße Drogen herunterschluckte. Eine übliche Methode, viele Dealer verkaufen aus dem Mund heraus und wenn die Polizei naht, werden die in Folie eingepackten Kügelchen geschluckt. Nach der Festnahme wird das Brechmittel mit einer Sonde eingeführt. Das bedeutet, dass ein Schlauch, durch die Speiseröhre in den Magen geschoben wird, damit sich die betroffene Person übergeben muss. Durch das Erbrechen wollen die Fahnder die verschluckten Drogen feststellen. Eine Methode, die schlimmer nicht sein kann.
In einer Pressemitteilung vom 11.10.96 erklärte schon das Oberlandesgericht Frankfurt/Main: „Der Einsatz von Brechmitteln bei Ermittlungen in Strafverfahren verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht und die Menschenwürde des Beschuldigten und stellt einen unzulässigen Eingriff in dessen körperliche Unversehrtheit dar. Beweise, die auf diesem Wege gewonnen sind, dürfen nicht verwertet werden.“ (Aktenzeichen 1 Ss 28/96 vom 11.10.96). Dieser richterliche Entschluss zeigt deutlich, wie unhuman und menschenverachtend dieser Einsatz eigentlich ist. Verfahren, welche die Einstellung der Abgabe von Brechmitteln in Hamburg zur Folge hätten existieren derzeit leider nicht.
Selbst der bayerische Innenminister, Günther Beckstein, verfolgt in seiner Politik gegen Dealer mehr die Leitlinien der Humanität. Das nun gerade diese beiden in die Bundespolitik aufgestiegen sind, ist aus Kiffersicht echt zum Kotzen!

Todesanzeige für Achidi J.

Geboren: 06. Januar 1982 in Kamerun.
Einführung des Brechmittels: 09. Dezember 2001
9 Uhr 15: 30 ml Ipecacuanha-Sirup plus 850 ml Wasser werden Achidi verabreicht
9 Uhr 23: Achidi ist nicht mehr ansprechbar
wahrscheinlich minutenlanges, bewegungsloses Daliegen
Die weiteren Leiden bis zu seinem Tode sind nicht bekannt.
Gestorben: 12. Dezember 2001 in Hamburg

Besonders geschockt hat es uns, folgenden Kommentar eines Polizisten in einer Zeitung zu lesen: "Ach, die Schwarzen, die stellen sich tot, die tun nur so."

Dieser Todesfall hat leider nicht gereicht, Brechmitteleinsätze in Deutschland zu verbieten. Brechmittel werden heute in Hamburg immer noch eingesetzt


Autor: Werner Graf

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