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Sauft und rettet den Regenwald

Warum Bier den Regenwald schützt.
Kindern und Erwachsenen als vertrauenswürdig und intelligent bekannte TV-Entertainer erziehen die Fern-sehnation zu umweltbewussten Säufern und fördern einen neuen grünen Alkoholismus.
Publiziert am: 11.09.02 - Medienformen: Medienform Text


Ein durchschnittliches deutsches Kind dürfte wohl bald der Ansicht sein, dass Papa abends bierschlürfend vor „Wer wird Millionär?“ aktiven Naturschutz betreibt. Natürlich nur solange er die richtige Sorte trinkt. Man fragt sich nur noch, wann es soweit ist, dass Schnaps-konsumenten das Ozonloch flicken? Slogans wie „Pro Kiste unseres Rotweines wird eine europäische Hühner-Legebatterie entsorgt.“ scheinen heute gar nicht mehr absurd. In einer Zeit ohne Werte, in der Kriege, Mord und Attentate fast gänzlich das mediale Weltbild prägen, braucht der Mensch schließlich was zum Betäuben.
Nicht genug, daß Sportler im „Keine Macht den Drogen“-T-Shirt immer wieder Pate Nr. 1 für Brauereierzeugnisse sind. Es wird dem, der sich fragt, ob sein abendlicher Alkoholgenuß vielleicht unvorteilhaft für das Befinden sei, immer wieder ein Argument zum Weitertrinken geliefert.

Aber was will man auch erwarten? In einem Land, dessen Bundeskanzler deshalb zur temporären Kultfigur avan-ciert, weil er lauthals und vor allen Kameras seine Unter-tanen mit der Aufforderung „Hol mir ma ’ne Flasche Bier!“ beeindruckt.

Wer solche „Verdummungsstrategien“ unterstützt, der mag sich selbst als Dealer schlimmster Sorte verstehen. Denn mit Lügen und an den Haaren herbeigezogenen Argumenten, die zum Himmel schreien, wird das Volk für blöd verkauft. Gerade deshalb, weil eine der gefähr-lichsten Drogen hierdurch noch weiter verharmlost wird. Hand in Hand werben Politik und Medien immer wieder für ein gesundeitsschädliches, suchterzeugendes Narkotikum.

Gleichzeitig werden sich geistig fortbewegende Cannabis-genießer in die Fänge der Mafia getrieben, zu Verbrechern gemacht und der sozialen Grundbedürfnisse wie Führer-schein, Arbeitsplatz und Familie beraubt. Ganz davon abgesehen, hat es natürlich auch ein Alkoho-liker schwer: Solang er brav seine Droge kauft und damit tat-und zahlungskräftig den Staat unterstützt, ist alles ok. Ist er oder sie aber erst einmal in die Abhängigkeit ge-raten, schwindet schnell jegliches Ver-ständnis. Der Süchtige wird bestenfalls als krank klassifiziert. Die eigentliche Wurzel des Übels bleibt Neben-sache.

Sicher, der mündige Bürger ist in der Lage selbst zu entscheiden. Er muss der Verlockung ja nicht nachgeben. Der Kluge verzichtet auf gesundheits-schädliche Stoffe. Der Schlaue weiß den Alkohol zu genießen ohne sich gleich einer Sucht zu ergeben. Doch diese Entscheidungs-würdigkeit traut man den Kiffern nicht zu?

Doch was maßen wir uns an? Schließlich schützen Trinker
Gewächse - Dopeheads rauchen sie ja nur.
Autor: Markus Berger

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