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Hemp for victory - viel Spaß beim Growen wünscht die Regierung!

(Pub. September 2003)
Publiziert am: 02.09.03 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal september03 artikel Hanfhistorie hemp for victory

In einer Zeit gar nicht lange vor unserer wurde das Hanfblatt zum Siegessymbol . . . zum Siegesblatt der USA auf dem Weg zur Supermacht.

Mit Eintritt in den Zweiten Weltkrieg war der Krieg gegen Hanf für die USA schnell beendet. Die US-Regierung wusste, wie kriegswichtig die nutzreiche Rauschpflanze war und handelte entschieden: Marihuanakonsum und Besitz wurden legalisiert und Hanfsamen mit vollen Händen an amerikanische Bauern verteilt. Wo ein, zwei Amtszeiten zuvor noch massig Dollars in Anti-Marihuana-Kampagnen geflossen waren, produzierte man den Propagandafilm „Hemp for victory“. Die Bauern wurden von der US-Regierung zum Anschauen des Filmes verpflichtet und mussten den Kinobesuch mit ihrer Unterschrift bezeugen. Dazu erhielten sie noch eine Broschüre über Hanfanbau – kostenlos verteilte Growing-Tipps von der US-Regierung. Farmer, die Hanf auf ihren Äckern bestellten, wurden vom Kriegsdienst freigestellt, ebenso wie ihre Söhne.
Hinter verschlossenen Türen forschte der oberste Drogenfahnder Anslinger, wie neben Hanffasern und Öl auch die Rauschwirkung für militärische Zwecke genutzt werden könnte. Für die Vorläuferorganisation des CIA sollte Anslinger als Mitglied eines Geheimkommitees ein „Wahrheitsserum“ entwickeln. An Zivilpersonen und Soldaten erprobten sie die Wirkungen verschiedenster Drogen, vorrangig von Halluzinogenen. 15 Monate lang testeten sie auch die Wirkung von Haschischöl – bis sie zur Erkenntnis gelangten, dass die Substanz für militärische Anwendung nicht zu gebrauchen sei. Die meisten Versuchspersonen und die Öffentlichkeit erfuhren erst 1982 davon und die geheimen Drogenexperimente sollten als CIA-Skandal in die Geschichte eingehen. Doch im Jahr 1943 ahnte man davon noch nichts. Die Anbauschlacht war in vollem Gange. Selbst Studierende wurden zum Hanfanbau aufgefordert. Im US-Bundesstaat Kentucky wurde in einem am 25.3.1943 verteilten Flugblatt jeder Einzelne aufgefordert, mindestens einen Viertelhektar Hanf anzubauen . . . besser aber mehr.

Und jetzt schließe deine Augen und stell dir vor, es wäre heute auch so: Growing statt Wehrpflicht, Anbautipps statt Hausdurchsuchung, kostenlose Samen statt Drogentest. Oh ja, gute alte Zeit.

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