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Hanf-Zeit durchsucht!!

(Pub. September 2003)
Publiziert am: 02.09.03 - Medienformen: Medienform Text


Repressionen gegen Head- und Growshops halten weiter an. Dieses Mal hat es den nordrhein-westfälischen Laden „Hanf-Zeit“ erwischt. Deutsche Repression gegen ehrliche Bürger!

Der Shop in Steinheim stellt seit 1998 Hanf-Duftsäckchen und Hanf-Tees in Eigenregie her. Jahrelang gab es keine Beschwerden, bis Diebstähle auf den Hanffeldern des Shops besorgte Anwohner auf den Plan riefen. Diese befürchteten, der Nutzhanf könnte zu Rauschzwecken missbraucht werden und meldeten sich regelmäßig bei der Polizei – welche diesen Anzeigen nachging. Denn die momentane Rechtsauslegung sieht so aus, dass sich die Staatanwaltschaft durchaus Sorgen macht, dass irgendwelche Konsumenten das Kraut tatsächlich rauchen könnten. Und wenn sie es kiloweise rauchen würden, könnten sie sogar high werden. Ogottogott! Tja, und da standen dann eines schönen Mittwochmorgens neun Polizisten und eine Dame vom Gesundheitsamt vor Wohnung und Laden des Geschäftsführers. Ein ganz schöner Schock für seine Frau und das neugeborene Baby, das an diesem Tag das erste Mal zu Hause war. Trotz ausgiebigstem Durchforsten aller Ecken und Winkel stießen die Polizisten auf nichts Illegales, außer eben den zweifelhaften Nutzhanf-Produkten und mehreren Kilo Nutzhanfblüten, die von echten nicht zu unterscheiden sind. Die Hanfprodukte sowie mehrere Packungen Cola-Nuss wurden konfisziert, die Blüten durften dableiben. Machte sich der Besitzer nach einer ersten Rücksprache noch keine Sorgen über mögliche rechtliche Folgen, so änderte sich das nach Recherchen des Deutschen Hanf Verbandes. Diese brachten zutage, dass es für Hanf-Lebensmittel einen weit geringeren THC- Grenzwert gibt als für andere Nutzhanfprodukte, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Sind bei normalem Faserhanf noch zwei Gramm THC pro Kilo erlaubt, so ist es bei Lebensmitteln nur noch ein Zehntausendstel davon. Den zu erreichen ist nicht realistisch, selbst mit so genanntem THC-freiem Nutzhanf, und so bleibt dem Besitzer der „Hanf-Zeit“ nur zu hoffen, dass die beschlagnahmten Produkte nicht als Lebensmittel gewertet werden und sein liebenswerter Laden trotz der Repressalien weiter bestehen kann.

Autor: Martin Schwarzbeck

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