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Körmits Weg zur Weltherrschaft
Ein Frosch übernimmt Deutschland.
(Pub. Juni 2004)
Publiziert am: 09.06.04 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal juni04 artikel Körmits Weg zur Weltherrschaft Ein Frosch übernimmt Deutschland

Hanf Journal-Leser würden Körmit wählen! Nachdem ihr uns das im März diesen Jahres so eindeutig gezeigt habt, ließen wir unseren kleinen grünen Kompagnon aus den USA einfliegen um mit seiner Hilfe eine beispiellose politische Karriere zu starten. Der Deal war folgender: Das Hanf Journal macht Körmit zum Bundeskanzler und er befreit dafür das Hanf.


Da man diesen Posten für gewöhnlich am einfachsten an der Spitze einer etablierten Partei erreicht, ließen wir Körmit direkt mit den jeweiligen Parteivorsitzenden in Verhandlung treten. Denn ob eine Partei einer Kooperation mit ihm würdig ist, entscheidet sich natürlich anhand ihrer Antworten auf so elementare Fragen wie die nach der Farbe der Polizeiautos.


Bisher antworteten nur Lothar Bisky (PDS) und Franz Müntefering (SPD). Letzterer gab zur Kenntnis, dass er für solchen Unsinn keine Zeit habe. Wir wünschen ihm viel Durchhaltevermögen für die Zeit, in der Deutschland von der Seerose aus regiert wird. Prinzipiell ist dies sowieso nicht so schlimm, da die SPD bei der fast repräsentativen Leserumfrage des Hanf Journals auf gerade einmal sieben Prozentpunkte kam.


Damit sich jeder unserer Leser selbst ein Bild machen kann, welche Partei er gern im Rücken unseres einzig wahren Regenten sehen würde, drucken wir den Briefwechsel mit der PDS und alle weiteren, die vielleicht noch eintrudeln werden, an dieser Stelle ab.



Körmit der Frösch:

„Beharren Sie weiterhin auf der Farbe Grün für die Polizeiautos? Meiner Meinung nach wirkt das Angehörigen meiner Rasse gegenüber (wie sie vielleicht schon gemerkt haben, ich bin ein Frösch) diskriminierend. Mein alternativer Vorschlag wäre Rosa. Wie steht Ihre Partei dazu?“


Lothar Bisky (PDS):

„Ich beharre nicht auf der Farbe Grün. Möglich wäre auch die Farbgebung nach Insassen: Blau für männliche Polizisten, Rot für Polizistinnen und Gestreift für gemischte Doppel. Allerdings fühlen sich dann sicher die Blaumeise und ihr Artgenosse, die Rotbauchunke, diskriminiert. Hauptsache die Autos sind dort, wo sie wirklich gebraucht werden, und ihre Insassen sind bürgernah – dann ist die Farbe fast egal.“


Körmit der Frösch:

„Sind Sie wie ich der Meinung, dass alle Drogen für die politische Führungsriege in Deutschland legalisiert werden sollten? Damit hätten wir die Prohibition vollkommen gesichert, da kein Politiker mehr im Verbot ein Problem erkennen wird, schließlich ist sein Koks, Weed, Heroin und so weiter gesichert.“


Lothar Bisky (PDS):

„Ich würde die Legalisierung auf Fußballtrainer, Moderatoren und Maler ausweiten, weiterhin auf alle Fußballbegeisterten, Fernsehzuschauer und Kunstinteressierten. Allerdings nur für weiche Drogen, die in der Region gedeihen. Das würde auch regionale Wirtschaftskreisläufe ankurbeln und Arbeitsplätze schaffen. Allerdings darf das Recht auf Rausch nicht zulasten der Gesundheit gehen.“


Körmit der Frösch:

„Denken Sie nicht auch, dass es Zeit wäre, der steigenden Parteienverdrossenheit in Deutschland entgegen zu treten? Die Wahlen und Wahlkämpfe müssen einfach wieder zuschauerfreundlicher werden. Hierbei gilt es, dass die Politik auf den Menschen zugehen muss und nicht umgekehrt. Als Vorbild für neue Wahlen sollten daher Formate, wie „Deutschland sucht den Superstar“ dienen und die Mobilisierungsmöglichkeiten einer „Ted-Abstimmung“ genutzt werden. Die Kandidaten sollten bei den Auftritten Wettbewerbe im Weitsprung, Hochsprung und Fliegenfangen absolvieren. Außerdem wären auch Nacktfotos, die zur Abstimmung vorgelegt werden müssen interessant. Wie sehen Sie das?“


Lothar Bisky (PDS):

„Interessanter sollten Wahlkämpfe schon sein, aber haben Sie sich das mit den Nacktfotos wirklich gut überlegt? Und meinen Sie ernsthaft, „DSDS“ hätte vertretbare Ergebnisse gebracht, sodass das Prinzip auf die Politik übertragbar ist? Alexander Klaws als Bundeskanzler? Fliegenfangen ist sicher eine Alternative – Frösche wurden in der Politik schon genug geschluckt. Allerdings ist die Auswahl der Wettbewerbsdisziplinen durch Sie doch recht einseitig. Wollen Sie sich wirklich bei Ihrem Start in die Politik unlautere Wettbewerbsvorteile verschaffen? Sie wissen doch, unabhängige Medien wie das Hanf Journal decken alles auf. Meinerseits befürworte ich alles, was ein Mehr an Inhalten verspricht und sich gegen oberflächliche Phrasendrescherei richtet, um der Parteienverdrossenheit entgegen zu wirken.“


. . . Na, das lässt sich ja schon einmal ganz interessant an. Wir danken Herrn Bisky jedenfalls schon einmal für seine ausführliche Antwort. Selbst Körmit der Frösch, beteuerte gegenüber dem Hanf Journal, dass er bezüglich des Briefes sehr angetan sei. Seine Zuneigung stellte er jedoch noch unter Vorbehalt, denn schließlich könnten noch weitere Antworten aus anderen Parteien eintreffen. Eine Zusammenarbeit mit der PDS schloss er aber uns gegenüber nicht aus.


Einen weiteren in der deutschen Politik konnte sich Körmit der Frösch uns gegenüber nicht mehr vorstellen. So zeigte er zwar schon erste Anzeichen des typischen Politikerdaseins, in dem er uns nicht mitteilte wen er als Partner präferiere, er sich hohe Wahlziele von 81 Prozent setzte oder auf Anfragen von uns nur schleierhaft antwortet, dennoch bleibt seine klare Sprache: „Ich werde durch Deutschland gehen und alles besser machen!“ Hier zeigt Körmit der Frösch immer wieder, dass er eben durch Programmatik und Inhalt und nicht durch Polemik besticht.


Wir bleiben natürlich für euch am Ball! . . .


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