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Newsfläsch
(Pub. Dezember 2003)
Publiziert am: 30.11.03 - Medienformen: Medienform Text


Newsfläsch: Zukünftig verschärfte Kontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze?

Neulich auf einem Kurztrip nach Enschede in Holland, welches gerade mal eine Dreiviertelstunde von Münster entfernt liegt, habe ich ein interessantes Gespräch mit einem dort ansässigen Plattenladenbesitzer führen können. Zuvor wurde ich Zeuge, wie ein unter 19-Jähriger eines Coffeshops verwiesen worden ist. Das sei in Grenzgebieten Standard, äußerte der Mann hinter den Plattendrehern. Da die Städte in Grenzgebieten als eine Art Umschlagsplatz für jegliche Art von Waren und Gütern fungieren, ist die Kriminalitätsrate dort auch besonders hoch. Das heißt konkret für die Betreiber von Coffeeshops: wenn die bei sich jemandem im Laden haben, der unter 19 ist und dann auch noch, vielleicht auch nur zufälligerweise, die niederländische Police eine Personenkontrolle durchführt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es bald einen Coffeshop weniger in Town geben wird.
Zudem sei Mitte November in einer Diskothek nahe des Grenzgebiets ein 15-jähriges Mädel in Zusammenhang mit Ecstasy gestorben. Allerdings ist nicht bekannt, woran es gestorben ist und welche Rolle die Droge tatsächlich gespielt hat.
Die Exekutive sieht sich also stärker als andern Orts veranlasst im Grenzgebiet nach strengen Regelement vorzugehen. Dabei kennt sie so gut wie keine Ausnahmen; egal, ob jung, alt, männlich, weiblich, weiß oder schwarz. Hat man keinen gesicherten Status innerhalb des gesellschaftlichen Systems und kann man ihn vor allem nicht beweisen, so ist man in dieser Hinsicht ganz schön am Arsch. Gemeint ist das plötzliche Auftauchen von Problemen, wenn der/die kontrollierte Person gerade keinen Ausweis vorweisen kann. Allerdings könnte man sich auch mal grundsätzlich einmal fragen, warum ausgerechnet ein Stück Papier von Plastik umhüllt ein besserer Beweis für die Existenz eines Individuums sein soll, als das Individuum selbst, obwohl es direkt vor einem steht und sich dadurch zwangsläufig selbst bedingt.




Newsfläsch-Nachtrag: Drogenhändler in Gronau festgenommen.

Kurz vor Redaktionsschluss flog noch folgende Meldung herein: Die Polizei in Gronau hat neun Verdächtige festgenommen, denen vorgeworfen wird mit Drogen zu handeln. Allerdings geht es dabei nicht um „weiche“ Drogen. Insgesamt wurden etwa 450 Gramm harte Drogen, sprich Heroin und Kokain sichergestellt. Der Schwarz-Marktwert für eine solche Menge beträgt rund 20.000 Euro. Der mutmaßlich Haupttäter, ein 28-jähriger Bewohner Gronaus, wurde am 13. November, zusammen mit einer 29 Jahre jungen und einer 45 Jahre alten Frau dem zuständigen Richter des Amtsgerichtes Gronau vorgeführt, da alle Beschuldigten momentan noch in Gronau ansässig sind. Der Richter, also die Legislative, erließ Befehle an weitere Beamte der Exekutive, welche gehorchten und die drei Beschuldigten in Untersuchungshaft steckten. Die übrigen sechs Beschuldigten wurden allerdings nach ihren Vernehmungen wieder frei gelassen.


Adam Zawadski
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