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Tonnenweise Drogen, weltweit und direkt vor Ort!
Schlag gegen international-agierende Rauschgiftschmuggler / 17 Festnahmen im Ruhrgebiet / Auch die Exekutive denkt jetzt global und handelt lokal
(Pub. Dezember 2003)
Publiziert am: 30.11.03 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal 03dezember artikel Tonnenweise Drogen, weltweit und direkt vor Ort!

Essen/Islamabad. Einen deutsch-argentinischen Kokainschmugglerring hat die Mannheimer Polizei in Kolaboration mit den argentinischen Behörden zerschlagen. Im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel, welcher auch gerne mal undifferenzierterweise mit dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus gleichgesetzt wird, sind der Polizei dicke Fische aus Deutschland, Argentinien und Pakistan ins Netz gegangen. Im Ruhrgebiet sind am Mittwoch, dem 12. November 2003 300 Beamte der Exekutive, also die „staatliche Gewalt“, für Hausdurchsuchungen und Festnahmen in Essen, Wesel, Bottrop, Oberhausen, Mülheim und Gelsenkirchen aktiviert worden.
Lediglich 17 Verdächtige im Alter von 21 bis 49 Jahren seien im Ruhrgebiet festgenommen worden, teilte die Polizei in Essen mit. Die mutmaßlichen Drogenhändler stammen vermutlich aus Syrien, dem Libanon und anderen Ländern des Nahen Ostens. Ihnen wird vorgeworfen, Kokain „im großen Stil“ aus Südamerika nach Deutschland gebracht und im Ruhrgebiet verkauft zu haben. Bereits seit einem Jahr ermittelten die Behörden verdeckt gegen die Gruppe. Eine typische Polizeitaktik also: zunächst warten und sammeln, und wenn genug Beweise vorliegen, zuschlagen, aber dann volle Kanne.
Die überwiegend aus Brasilien stammenden illegalisierten Substanzen wurden per Kurier auf dem Luftweg zu unterschiedlichen Flughäfen nach Europa transportiert oder wahlweise auch per Auto oder per Bahn ins Ruhrgebiet gebracht.
In Buenos Aires, der Hauptstadt von Argentinien, und in Baden-Württemberg sind fünf Verdächtige festgenommen und Kokain im Verkaufswert von 92.500 Euro beschlagnahmt und in „Verwahrung“ genommen worden. Wäre ja auch mal interessant zu wissen, was nach der Verhandlung mit dem Stoff passiert.
Nebenbei: Die pakistanische Anti-Drogenpolizei (ANF) hat an der afghanischen Grenze eine Tonne Heroin und mehr als drei Tonnen Morphium beschlagnahmt. Scheint wohl, als ob die illegalisierte Drogenproduktion und -distribution weiterhin ihrer Wege geht, trotz der Forderungen des Unmenschen des Jahres, Präsident Bush, das Drogenproblem durch die Eliminierung von Reproduktionsstätten für solcherlei Substanzen im Keim zu ersticken.

Adam Zawadski
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