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Die neue Hanf-Messe in Deutschland
InterHanf 2004 in Berlin
(Pub. Hanfparade 2004)
Publiziert am: 08.07.04 - Medienformen: Medienform Text

 
hanfjournal hanfparade Sa 04 Die artikel Inter Hanf 2004


Vom 10. bis zum 12. September findet in Berlin die erste InterHanf statt. Die erste große Hanf-Messe in der Hauptstadt rundet nun also das Hanf-Angebot in Berlin weiter ab. Neben der Hanfparade, dem Hanf-Museum, dem Deutschen HanfVerband und dem Hanf Journal ist mit der InterHanf nun eine weitere Organisation in Berlin ansässig, die sich für die Regulierung des Hanf-Marktes ausspricht und der Hanf-Szene mit einer guten Messe ein Stück mehr Vernetzung schenken möchte. Das Hanf Journal befragte für euch den Vorstandsvorsitzenden der InterHanf AG, Marco Kuhn. Neben für InterHanf ist Marco Kuhn auch der Chef der bereits etablierten CannaTrade.ch in Bern.

Hanf Journal: Hallo Marco, wie kamst du eigentlich auf die Idee eine Hanf-Messe zu organisieren?

Marco Kuhn: Dies ist eine lange Geschichte. Bereits 1996 habe ich mitgeholfen einen Hanf-Stand an der OEKO-PARACELSUS-Messe in Zürich zu organisieren. 1998 präsentierten sich einige Mitglieder der Schweizer Hanf-Koordination mit einem Swiss Pavillon zum ersten Mal an der CannaBusiness in Hennef. Da ich zu dieser Zeit als Messebauer tätig war, lag es nahe, dass ich die Organisation dieses Auftrittes übernommen habe. Der Pavillon ist noch vielen Besuchern der Messe in guter Erinnerung, wurde doch die Bar mit ihren Getränken zu einem beliebten Treffpunkt von Besuchern und Ausstellern.
1999 wurde dann zum ersten Mal die Party zum Canna Swiss Cup gefeiert. An diesem eintägigen Anlass gab es bereits 15 Aussteller, die ihre Produkte präsentierten.
Der große Erfolg dieser Veranstaltungen hat mich dazu bewogen im Jahr 2001 die dazumal noch zwei Tage dauernde CannaTrade.ch zu lancieren. 65 Aussteller und über 4.700 Besucher aus der ganzen Welt kamen nach Bern, sie staunten, feierten, handelten, diskutierten und fanden den Event eine tolle Sache. Unterdessen hat es die CannaTrade.ch bereits viermal gegeben und die Aussteller- und Besucherzahlen sind stetig gestiegen, dieses Jahr auf 164 Aussteller und ca. 13.800 Besucher an nun drei Tagen.

Hanf Journal: Und warum jetzt nach der CannaTrade.ch auch noch eine Messe in Berlin?

Marco Kuhn: Bereits 2002 wurde ich von einigen Leuten aus der Hanf-Branche angefragt ob ich ein Potenzial für eine Hanf-Messe in Berlin sehe. Diese Frage konnte ich dann mit einem klaren: „Ja natürlich!“ beantworten. Berlin hat ein großes, an Hanf interessiertes Umfeld und auch die Möglichkeiten, welche sich dank der Erweiterung Europas nach Osten und Norden ergeben, sind enorm. Außerdem war ich schon immer der Meinung, dass eine Hanf-Messe in eine große Stadt gehört. Es wurden dann verschiedenste Gespräche geführt und im Herbst 2003 haben die Agentur Sowjet GmbH und die CannaTrade.ch AG zusammen eine neue Gesellschaft, die InterHanf AG gegründet. Mit der Messe Berlin konnte dann ein professioneller Partner gefunden werden und drei für unsere Zwecke ideale Hallen angemietet werden.

Hanf Journal: Was erwartet den Besucher, wenn er sich die InterHanf ansieht?

Marco Kuhn: Alles zum Thema Hanf. Wir möchten, wie es auf der CannaTrade.ch schon längst Tradition ist, alle Möglichkeiten der Hanf-Pflanze aufzeigen. Es ist uns ein sehr großes Anliegen die Pflanze Hanf einem breiten Publikum wieder in Erinnerung zu rufen. Zum Beispiel werden wir dreimal pro Tag eine Modenschau durchführen, welche beweisen wird, dass die Zeiten der „Kartoffelsäcke“ aus Hanf nun endgültig vorbei sind. Im Hallenrestaurant sollen hanfige Speisen aufzeigen, dass Hanf nicht nur geraucht werden kann, sondern dass auch leckere Gerichte daraus hergestellt werden können. Geplant ist auch eine Art Fragestunde zum Thema Hanf. Fachleute aus verschiedenen Bereichen werden sich Zeit nehmen und den Besuchern ihre Fragen beantworten.

Hanf Journal: In der Schweiz bist du nicht nur als Chef der CannaTrade.ch aktiv, sondern auch in der Schweizer Hanf Koordination (SHK) in der Geschäftsleitung tätig. Denkst du mit einer Hanf-Messe dazu beitragen zu können, dass sich auch politisch etwas im Bezug auf Hanf ändert?

Marco Kuhn: Daran glaube ich sehr stark. Besonders wichtig ist es, neue Bevölkerungsschichten auf die vielfachen Nutzungsmöglichkeiten von Hanf aufmerksam zu machen. Zur CannaTrade.ch kommen beispielsweise nicht nur Leute aus der Hanf-Szene sonder auch viele „Normalos“. Zudem kann man auf so einer Hanf-Messe den Otto Normal-Verbrauchern zeigen, dass es unter den Konsumenten von Genusshanf nicht nur Freaks gibt, sondern auch ganz normale Geschäftsleute. Es ist ja nicht so, dass man die Konsumenten von Hanf noch überzeugen muss, sich für eine Normalisierung in der Hanf-Politik einzusetzen, sondern viel wichtiger ist es, den Rest der Gesellschaft auf unsere Seite zu bringen.
Zudem werden wir auch zur InterHanf verschiedene Hanf-Verbände aus der ganzen Welt einladen und ihnen somit die Möglichkeit geben untereinander Kontakte zu knüpfen und das Netzwerk Hanf noch enger zu knüpfen.

Hanf Journal: Auf was freust du dich am meisten, wenn du an die InterHanf denkst?

Marco Kuhn: Ganz ehrlich gesagt: auf Berlin! Diese Stadt hat für mich einen ganz besonderen Charme, sie lebt 24 Stunden und ist trotz ihrer Größe kein Moloch, sondern eine Stadt voller Vielfalt. Außerdem sind die Berliner ein ganz spezieller Menschenschlag: nicht auf den Mund gefallen, mehrheitlich sehr nett und offen und wirklich multikulturell. Ganz besonderes gefällt mir auch das kulinarische Angebot der Stadt. Für mich als Genussmenschen gibt es nichts Schöneres, als neue Restaurants mit unendlich vielen Leckereien zu entdecken.
Natürlich freue ich mich auch besonders darauf, wieder viele Freunde aus der internationalen Hanf-Branche zu treffen. Darunter sicherlich auch sehr viele aus den Ländern Ost- und Nordeuropas, für welche die Anreise zu anderen Hanf-Messen bisher zu weit war. Im Übrigen freue ich mich natürlich darauf, zusammen mit dem InterHanf-Team, einen Event der besonderen Art zu organisieren.

Hanf Journal: Danke für das Gespräch und viel Erfolg mit der neuen Messe, ich bin mir sicher, viele Hanf Journal-Leser werden dort auch mal vorbeischauen.



Öffnungszeiten

Freitag, 10. September:    10.00-19.00
Samstag, 11. September:    10.00-21.00
Sonntag, 12. September:    10.00-18.00

Programm

An allen drei Tagen werden verschiedene Referenten Vorträge zu verschiedenen Themen halten (Grow, Industriehanf, Medizin, Hanf-Politik). Den genauen Ablauf des Rahmenprogramms findet man auf den Flyern zur Messe oder auf http://www.interhanf.com.
Als besondere Gäste können wir am Samstag Jorge Cervantes und Mister Big Bud begrüßen, welche ihr enormes Fachwissen allen Interessierten weitergeben werden.

InterHanf-Café: Gratis-Internet zum Surfen in der virtuellen Welt des Hanfes.

Hanf-Bar mit Drinks und Snacks aus und mit Hanf.

InterHanf-Fotoausstellung mit Wettbewerb.



Eintrittspreise       
1 Tag              € 8,00
2 Tage            € 14,00
3 Tage            € 19,00
Arbeitslose/Studenten    € 5,00 (pro Tag)

Ort:            Messe Berlin, Halle 12 bis 14


Jugendliche unter 18 Jahren haben nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person Zutritt.










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