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Drei Monate Atomstrom dank Greenpeace-Energy
Green-peace oder Green-fies? Der Öko-Strom der Umweltaktivisten
Publiziert am: 09.10.09 - Medienformen: Medienform Text

Strahlende Aussichten- Greenpeace ist's egal

Am Anfang klang es vielversprechend: 100% Ökostrom, nur aus Wind und Wasser, für kaum mehr Geld als die atomlastige Konkurrenz, zudem suggeriert der Name allein schon Politcal Correctness.
Also ab dafür und gebucht, Versorger sind dann, egal wo man wohnt, die Stadtwerke in Heilbronn.
Deren Mitarbeiter, allesamt am Telefon sehr freundlich und mit schwäbischen Akzent, verstehen gar keinen Spaß, wenn's ums Geld geht. Der Verfasser dieses Artikels hatte im August den Tod des Vaters zu beklagen und war so zwei Monate von zu Hause fort. Dabei bleib auch eine Stromrechnung liegen, was Greenpeace nach acht Tagen als Grund für eine sofortige Vertragskündigung ansah.
Darauf folgten die umgehende Überweisung, ein kurzer Anruf, Erklärung und Fax, das volle Programm. Greenpeace erklärt sich noch am selben Tag telefonisch bereit, die Kündigung zurückzuhehmen. Aber nur so zum Spaß, denn in Echt haben sie ihren Kunden abgemeldet und so beim Netzbetreiber, also Vattenfall, verpetzt. Vattenfall freut sich natürlich, denn so einfach gibt es selten Kunden, und drückt dem Greenpeace-
Kunden ungefragt eine vorläufige „Notversorgung“ für drei Monate auf's Auge, die sich automatisch verlängert, wenn man nicht selbst tätig wird.
Den dazugehörigen Brief gibt es dann erst Anfang Oktober, Tatsachen schaffen ist profitabler als Kundentransparenz.

Ergebnis: Ein Zahlungsverzug von sieben Tagen aufgrund eines Todesfalles reicht beim Umweltschutzkonzern aus, um zahlungswilligen-und kräftigen Kunden eine Versorgung mit Atomstrom aufzuoktruieren. Zum Glück gibt es noch eine Menge anderer Öko-Stromanbieter, denen Kundenservice auch am Herzen liegt und zudem wissen, was Pietät ist.

Eine kurze Auswahl:


naturwatt


lichtblick


entega


verivox



naturstrom