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Staatsanwalt stellt Ermittlungen gegen verdächtige Polizisten ein
Kann vorkommen: Schwund in der Asservatenkammer
Publiziert am: 02.09.11 - Medienformen: Medienform Text

Bleiben anonym: Die Langfinger aus Mainz



Im April berichteten zahlreiche Medien über Ermittlungen der Mainzer Staatsanwaltschaft, bei denen es um das Verschwinden von knapp 1800 Euro und 116 Gramm Speed aus der Asservatenkammer ging. Medial verdächtigt wurden Beamte des Drogendezernats. Anfang August gab der zuständige Staatsanwalt in einer Pressemeldung bekannt, dass die Ermittlungen eingestellt werden.
"[....]Eindeutige Beweismittel, insbesondere auch Tatzeugen, anhand derer einer bestimmten Person ein strafbares Verhalten nachzuweisen wäre, konnten hierbei nicht gewonnen werden. Die Vernehmungen der Zeugen die sich während des potentiellen Tatzeitraums berechtigt in den Räumen der Zentralen Asservatenstelle (ZAV) des Polizeipräsidiums Mainz bewegen konnten, erbrachten keine Hinweise für die Täterschaft einer bestimmten Person. Weitere Ermittlungsansätze bestehen zurzeit nicht. Das Verfahren wird daher eingestellt werden, da nach den im Zuge der Ermittlungen gewonnenen Erkenntnissen nicht festgestellt werden kann, dass eine strafbare Handlung begangen wurde bzw. durch wen dies ggf. erfolgte."