wirtschaft
Hanfmesse erobert die Hauptstadt
10. bis 12. September öffnet die InterHanf in Berlin ihre Tore
(Pub. Dezember 2003)
Publiziert am: 02.12.03 - Medienformen:
bushplanet.tv


Das Dilemma der deutschen Hanfmesselandschaft wurden schon des längeren im „Hanf Journal“ diskutiert. Wenige Besucher, wenig Hanf und fast kein Szene-Flair waren die schwerwiegendsten Kritikpunkte. Nun haben sich zwei neue Partner, darunter auch das „Hanf Journal“, zusammengeschlossen um eine Hanfmesse in Berlin zu veranstalten, die ihren Namen auch wirklich verdient hat.

Gerade in der Stadt Berlin liegt die Chance, die Plattform für die Hanfbranche deutlich zu vergrößern. Als einzige europäische Großstadt bietet Berlin den Charme des Knotenpunktes zwischen Ost und West und soll diesem auch auf der Messe gerecht werden. Als die Hauptstadt der Legalisierungsbewegung in Deutschland (Hanfparade, HanfMuseum, Deutscher Hanf Verband) scheint Berlin die Stadt für eine Hanfmesse in Deutschland.

Dieses Ziel eine freakige und chillige Hanfmesse zu kreieren, haben sich zwei bereits renommierte Firmen gesteckt. Zusammen mit der Mutterfirma des „Hanf Journal“, der Sowjet GmbH, wird der Macher der CannaTrade.ch, Marco Kuhn, versuchen, diese Messe zum Erfolg zu führen. Gerade die interessanten Ergänzungen aus dem Messe-Know-how von Marco Kuhn und den Erfahrungen einer KifferZeitung lässt eine Messe erwarten, die sich schnell im europäischen Kontext einordnen wird.

Die InterHanf wird verblüffenderweise sogar in den Gebäuden der Messe Berlin stattfinden. Hier konnte die InterHanf gleich neue Standards setzen, denn dies scheint ein kompetenter Partner sein, welcher den Bedürfnissen einer professionellen Veranstaltung voll entspricht. Insgesamt wurden drei Messehallen gemietet, mit zusammen 4.000 m2 Nutzfläche. Nun gilt es nur noch, diesen gefühlslosen Hallen den Flair der Hanfszene anzuhauchen.

Einen weiteren Punkt betonte die InterHanf bewusst. Mit einer professionelle Messe zu Hanf in Berlin muss auch die Hanfszene unterstützt werden. Viele Medien und ein breites Publikumsspektrum müssen genutzt werden um die Bestrebungen zur Regulierung des Cannabis-Marktes durchzusetzen. Und so schließen die Veranstalter ihre erste Pressemitteilung mit der Ankündigung, „mit Informationen für einen Frieden im Drogenkrieg zu werben“.





Werner Graf